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Roger Schawinski

10.02.2015

"Wir sind das Volk": verquere Onlinedemokratie

Als kürzlicher Adressat eines respektablen Blogger-Shitstorms habe ich mich erstmals mit diesem Phänomen auseinandergesetzt. Ich habe mich gefragt, ob sich in den Onlineforen ein Abbild unserer Gesellschaft finden lässt. Bilden die abgedruckten Kommentare die Meinung der Bevölkerung zumindest annähernd ab? Sind sie also ein ernst zu nehmender Gradmesser für die Stimmung zu einem konkreten Thema?

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René Zeyer

02.02.2015

Branded Content – angebrannter Inhalt

Content is King, das ist das Mantra der meisten Medienhäuser der Welt, auch in der Schweiz. "Content Provider" nennt sich neuenglisch jeder der wenigen überlebenden Schweizer Nachrichtenhersteller. Ein schönes Modewort, aus dem orwellschen Double Speak abgeleitet ein Euphemismus für "zu Tode sparen".

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Matthias Ackeret

27.01.2015

"Je suis Cornelia!"

Heiri Müller fordert im "Blick" einen Notfallplan für die "Tagesschau". Höchstwahrscheinlich hat der ehemalige "Tagesschau"-Sprecher dafür extra seine musikalische Welttournee abgebrochen. Hannes Britschgi, in den neunziger Jahren auch ein TV-Star, ist, ebenfalls laut "Blick", tief besorgt, dass nach Cornelia Boesch's Ausfall niemand anders das Zepter übernommen hatte.

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Norbert Neininger

08.01.2015

Der Kampf gegen die Schere im eigenen Kopf

Noch ist es zu früh, um die weitreichenden Folgen des Terrorangriffs auf die Redaktion der Satirezeitschrift "Charlie Hebdo" abzusehen, noch steht die endgültige Anzahl der Opfer nicht fest. Die Anzeichen aber verdichten sich, dass es sich um einen islamistischen Terrorakt handelt: Augenzeugen berichteten schon am Nachmittag, dass die kaltblütig operierenden Mörder bei ihrem Angriff in der Redaktion "Allah Akbar!" (Gott ist gross) gerufen haben, und "Charlie Hebdo" hatte den Hass vieler Muslime durch die Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen und satirischen Texten über den Propheten auf sich gezogen.

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Marcus Knill

08.01.2015

Parteinamen gratis kolportiert

Die CVP stellte in der Region Frauenfeld über die Festtage ein Dutzend Plakate am Strassenrand auf, auf denen sie frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr wünscht. "Das ist nicht Wahlkampf, sondern ein nett gemeinter Gruss an die Bevölkerung", sagt Stefan Geiges, Bezirkspräsident der CVP Frauenfeld. Eine ähnliche Aktion startete auch die Junge SVP. Was aber ist die Absicht?

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Diego Yanez

20.12.2014

Unverblümter Antisemitismus

Ja, das war nicht Roger Schawinski at his best. Und ja, Schawinski stolperte über die plumpen Provokationen von Andreas Thiel, der sich von Beginn weg den Fragen verweigerte, so dass Schawinski mehrmals emotionsgeladen die Contenance und den Faden verlor. Das kann man Schawinski vorwerfen. Einverstanden. Doch das ist nicht der Skandal. Kaum beginnt der Talk wird Schawinski ohne nachvollziehbaren Zusammenhang gefragt: "Bist du ein Papier-Jud?".

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Susan Boos

18.12.2014

Über den Umbau der NZZ-Holding

Den Wunsch kann man nur verstehen, wenn man zwölf Jahre zurückgeht. Damals kauften unbekannte Investoren die Jean-Frey AG, zu der auch die "Weltwoche" gehörte. Die WOZ bot damals in einer vergnügten Aktion an, die "Weltwoche" und ihre MitarbeiterInnen für einen Franken zu retten. Daraus wurde leider nichts, Roger Köppel hat sie inzwischen – mit wessen Geld auch immer – übernommen und zur rechten Postille umgebaut.

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Roger Schawinski

16.12.2014

Die Suisa beschädigt Radioprogramme

Seit Jahren ist die Musikwelt in Aufruhr. Die Verkäufe von Tonträgern implodieren im- mer weiter, und dies hat Auswirkungen auf Bereiche, die weit über den Kreis der Kom- ponisten und Interpreten hinausreichen. Auch die Einnahmen der Urhebergesellschaften, die an den Umsätzen der Industrie partizipieren, sind drastisch eingebrochen. Deshalb müssen nun andere in die Bresche springen.

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Klaus J. Stöhlker

11.12.2014

Die NZZ taumelt

Weil kein Zürcher mehr Präsident des Verwaltungsrates der "Neue Zürcher Zeitung" werden wollte, hat der welsche Topmanager Etienne Jornod diese Aufgabe übernommen. Er muss aufräumen und nachholen, was in den letzten dreissig Jahren versäumt wurde; die Erhaltung des Rufes des einstigen Zürcher Weltblatts.

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Matthias Ackeret

09.12.2014

In den Grundfesten erschüttert

Karl Dall in den Knast und Markus Spillmann weg. Gretchenfrage: Welche Meldung bewegt mehr im vorweihnächtlichen Zürich? Für die Branche zweifelsohne die zweite. Bislang war der NZZ-Chef-Job so sicher wie derjenige des Papstes in Rom, nach dem überraschenden Rücktritt von Benedikt XVI. vor bald zwei Jahren sogar noch sicherer.

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