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Finden, was am digitalen Markt gesucht wird

Christoph Glauser

In Zeiten von Grippewelle und Corona Viren stehen viele Firmen praktisch still. Warum also nicht die Zeit nutzen und wieder einmal ordentlich Marktforschung machen? Klassisch denken Sie jetzt daran, dass viele Interviewer ausschwärmen und tausende von Menschen befragen. Die Ergebnisse werden nachher in Prozenten auf die Bevölkerung hochgerechnet. Stop! Das geht wegen der Epidemie momentan gar nicht! Weshalb also nicht mit digitaler Marktforschung beginnen? Das geht ganz ohne Mitmenschen anzustecken, oder junge Befragende zu gefährden. Dazu noch CO2-neutral, nachhaltig und ohne Papierberge von Fragebogen.

In vielen Branchen verändert sich die Nachfragesituation aktuell gerade dramatisch. Viele Geschäftsfelder verlagern sich in den digitalen Markt oder verändern sich grundlegend wegen den neuen Kommunikationstechnologien und neuen Kundenbedürfnissen. Suchkanäle können hier ganz genau messen, was Menschen inhaltlich aktiv suchen und welche Schlüsselbegriffe sie eintippen. Ausserdem wird natürlich gemessen, auf welchen digitalen Kanälen diese Suche am häufigsten stattfindet. Die Kanäle sind heute vielfältig: Suchmaschinen, Social Media oder E-Shops bieten Suchmöglichkeiten an, die sich die Marktforschung zu Nutze macht.

Suchabfragen haben stark zugenommen

Diese Suchen haben auf Grund von Homeoffice oder Reiseeinschränkungen, ausgelöst durch das Corona Virus, in den vergangenen Wochen bereits stark zugenommen. Selbstverständlich profitieren die bekannten Suchmaschinen und Sozialen Medien oder auch teilweise die E-Shops bereits von diesem Trend. Man bleibt zuhause und versorgt sich online mit den nötigen Informationen und zum Teil auch mit den notwendigen Produkten. Die Marktforscher von ArgYou, die auf den Kanälen genau messen, was und wo gesucht wird, können diese Datenflut auch gut nutzen, um die aktuellsten Markttrends zu analysieren. Wichtig ist, es werden nicht die Nutzer «ausspioniert», sondern nur die Inhalte und die verschiedenen Suchkanäle gemessen. Die digitale Marktforschung nutzt die Daten ausschliesslich anonym, damit hier keine Probleme mit der Privatsphäre entstehen.

Finden was am digitalen Markt gesucht wird

Mit Hilfe einer «Find-Maschine» wird inzwischen in 203 Ländern und auf weltweit über 14'103 digitalen Kanälen zuverlässig gemessen, was wie häufig in den vergangenen 30 Tagen gesucht wurde. Dank maschinellem Lernen und ersten Anwendungen aus der künstlichen Intelligenz geschieht dies praktisch in Echtzeit. Diese MaFo-Maschine ist unabhängig und kostenpflichtig, weil sie nicht werbefinanziert ist. Alle Marktforschungsabfragen werden vertraulich behandelt.


Christoph Glauser ist Gründer von ArgYou. Das Unternehmen wurde 2006 gegründet, das die Find-Maschine konzipiert hat.

Unsere Kolumnisten vertreten ihre eigene Meinung. Sie deckt sich nicht in jedem Fall mit derjenigen der Redaktion.

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Kommentare

  • Ilse Oehler, 04.03.2020 09:03 Uhr
    Als langjährige mir bekannte Persönlichkeit aus meiner Zeit an der HSG kann ich Christoph Glauser als Wissenschaftler und Online-Forscher mit seinem Unternehmen ArgYou bestens empfehlen.
Kommentarfunktion wurde geschlossen

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