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Japan: Mehr Transparenz bitte!

Marcus Knill

In Krisensituationen hat Transparenz oberstes Gebot. Alle können sich leider heute nur auf die Informationen aus Japan verlassen. Da gibt es aber im Grunde genommen nur eine einzige Quelle, auf die sich alle nationalen und internationalen Fachgremien abstützen müssen. Die Informationen waren leider in Japan zu wenig transparent. In Krisen geht es bei Informationen immer um Glaubwürdigkeit. Wenn jedoch beschönigt und geschwiegen wird, so sind dies kapitale Kommunikationsfehler. Es geht nicht darum, den Teufel an die Wand zu malen. Doch ist die derzeitige Situation brandgefährlich und es dürfte nichts unter den Teppich gekehrt werden. Alle Aussagen müssten wahr, sachgerecht und ungeschönt weitergegeben werden. Schweigen, beschönigen, übertreiben, den Teufel an die Wand malen - das alles dürfte es nicht geben.
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