18.07.2012

Studie

Bald mehr Handys als Menschen

In China ist der Trend zum Mobiltelefon am stärksten.

Drei Viertel der Weltbevölkerung hat Zugang zu einem Mobiltelefon. Das besagt eine Studie der Weltbank. Die Anzahl von Handyverträgen hat sich in zwölf Jahren um fünf Mrd. erhöht. In China ist der Trend zum Mobiltelefon am stärksten. Eine Untersuchung prognostiziert, dass sich bis 2017 die Anzahl von Smartphones im Reich der Mitte verdoppeln wird.

Fünf von sechs Handys in Entwicklungsländern

Laut dem "Technology Entrepreneurship and Innovation Program" der Weltbank ist die Anzahl von Mobiltelefonen, Wertkarten- und Vertragshandys von weniger als einer Mrd. im Jahr 2000 auf gegenwärtig sechs Mrd. angestiegen. Davon befinden sich fünf Mrd. in Entwicklungsländern. Der Trend setzt sich auch in der Software fort. Mehr als 30 Mrd. mobile Applikationen wurden alleine im Vorjahr heruntergeladen. Der Besitz von mehreren Handys wird immer üblicher, was dazu führen könnte, dass es schon bald mehr Mobiltelefone geben könnte als Menschen. Weltweit geht es immer mehr in Richtung Smartphones und Tablets.

Smartphones erobern Markt

Noch beeindruckender sind die Zahlen aus China. Forscher des Instituts "Research2guidance" zeigen, dass sich hier die Anzahl von Smartphones bis 2017 verdoppeln und einen Marktanteil von 80 Prozent erreichen wird. Die Studie geht davon aus, dass in fünf Jahren 80 Prozent der chinesischen Bevölkerung zum Mittelstand gehören. Dies sei ein grosser Markt für Handyfabrikanten. Zurzeit haben Smartphones in China einen Marktanteil von 59 Prozent, der Grossteil davon wird mit Googles Android OS betrieben. (pte)


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