Instagram bleibt die meistgenutzte Plattform in der Schweiz, gefolgt von YouTube und Facebook auf den Plätzen zwei und drei. Bei der Generation Z führt Instagram mit 35 Prozent, dicht gefolgt von TikTok mit 33 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr verzeichnet TikTok dabei einen deutlichen Nutzungszuwachs. Das zeigen die Ergebnisse der Social-Media-Studie der Digitalagentur Xeit.
Die Studie identifiziert mehrere zentrale Trends: Die Plattform X (ehemals Twitter) verliert weiter an Bedeutung, ohne dass sich bisher ein klarer Nachfolger abzeichnet. Die Gesamtnutzung sozialer Medien nimmt zu, insbesondere bei Instagram und TikTok. Videoformate dominieren die Inhalte, wobei Unterhaltungsangebote an Wichtigkeit gewinnen.
Grosse Aufmerksamkeit gilt den Auswirkungen generativer KI auf die Social-Media-Landschaft. Die Studie stellt fest, dass Large Language Models wie ChatGPT in der Schweizer Bevölkerung bereits breite Anwendung finden. Dies könnte das Suchverhalten und die Content-Produktion nachhaltig verändern. Parallel dazu nimmt der Konsum von Blog-Inhalten spürbar ab – möglicherweise ein Indikator für die wachsende Bedeutung von KI-generierten Inhalten.
YouTube behält seine führende Position bei der reinen Nutzung, zeigt jedoch erstmals stagnierende Wachstumszahlen. Die Studie untersucht zudem Themen wie Social Networking, geschäftliche Social-Media-Nutzung, Live-Kommunikation, Blogs, Podcasts, Influencer-Marketing sowie die unterschiedlichen Nutzungsgewohnheiten zwischen den Generationen von Boomern bis zur Generation Z.
Die Erhebung dient dazu, Unternehmen und Marketingexperten datenbasierte Entscheidungsgrundlagen für ihre Social-Media-Strategien zu liefern und langfristige Entwicklungen im Nutzungsverhalten zu erkennen. (pd/nil)

