29.06.2017

Google

Schnelle Orientierung auf dem Smartphone

Im Auftrag von Google hat das Institut Eye Square die Anzeigenwirkung auf Mobilgeräten analysiert. Auch das Tool «Test My Site» wurde weiterentwickelt.
Google: Schnelle Orientierung auf dem Smartphone

Schnell das Wetter checken, die Öffnungszeiten vom nächstgelegenen Modegeschäft suchen oder einen kurzen Blick auf die aktuellen Nachrichten werfen: All dies soll schnell gehen. Dies spiegelt sich auch in den Ergebnissen der Studie wider. Dabei fand die Studie unter anderem heraus, dass sich Nutzer auf dem Smartphone schneller orientieren als auf dem Desktop-PC.

So beträgt die durchschnittliche Betrachtungsdauer der Suchergebnisseite bis zur Entscheidung (Klick) auf dem Mobilgerät 13,7 Sekunden, wie Google in einer Mitteilung schreibt. Auf dem Desktop liegt sie hingegen bei 15,4 Sekunden. Damit ist die Betrachtungsdauer um 11 Prozent kürzer als auf dem Desktop. Auf mobilen Geräten ist der Fokus auf die Top-Position besonders ausgeprägt: Im Durchschnitt entfallen 54 Prozent der Betrachtungsdauer auf die ersten drei Positionen.

Erste Position wird mit starken Marken assoziiert

Ein weiteres Ergebnis: Die erste Position wird mit starken Marken assoziiert. Jeder zweiter Befragte ist der Meinung, auf der obersten Position stehe die bekannteste (63 Prozent) beziehungsweise beliebteste Marke (51 Prozent). Nahezu die Hälfte der Nutzer verbindet die Top-Position mit der relevantesten Marke (47 Prozent).

Das grösste Klickvolumen auf Smartphones wird durch eine Kombination aus Suchmaschinenoptimierung (SEO) und Suchmaschinenmarketing (SEM) generiert. Während die organischen und bezahlten Einzeleinblendungen jeweils 14 Prozent beziehungsweise 32 Prozent aller gemessenen Klicks verzeichneten, erhielt eine gleichzeitige Präsenz in den organischen und bezahlten Ergebnissen 49 Prozent. Dies entspricht somit plus 3 Prozent im Vergleich zu den separaten Einzeleinblendungen.

Doppelter Markenkontakt bleibt im Gedächtnis

Ein weiteres zentrales Ergebnis: Die Kombination aus bezahlten und organischen Ergebnissen erzielt auch die stärksten Effekte bei Erinnerung und Kaufimpuls. Wenn Nutzer zweifachen Kontakt zur Marke haben, festigt dies die Erinnerung an die Marke und die Kaufabsicht wird positiv beeinflusst. Bei den Werbewirkungsindikatoren Werbeerinnerung und Markenbekanntheit liegt die Kombination aus bezahlten und organischen Ergebnissen signifikant vor den anderen Ergebnissen, bei denen entweder nur organische oder nur bezahlte Anzeigen zu sehen sind.

Der Kaufimpuls kann sogar nur durch die Kombination aus bezahlten und organischen Ergebnissen signifikant gesteigert werden. In Bezug auf das Relevant Set, sprich die in Erwägung gezogenen Produkte oder Marken, konnte die Studie einen erhöhten Wert um 20 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe feststellen, in Bezug auf «First Choice», also das Produkt beziehungsweise die Marke erster Wahl, hat sich dieser Wert um mehr als 50 Prozent erhöht.

Seiten müssen schnell geladen sein

Nutzer orientieren sich auf Smartphones wesentlich schneller, und 50 Prozent der Nutzer erwarten, dass Seiten innerhalb von weniger als zwei Sekunden geladen werden. Daher sollten Unternehmen auf diese Situation reagieren und ihre Websites optimieren. Google hat hierzu sein kostenloses Tool «Test My Site» weiterentwickelt.

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Mit «Test My Site» können Websitebetreiber ihre mobile Performance analysieren. Betrachtet werden die Geschwindigkeit der mobilen Website, die Wettbewerbsfähigkeit und die Anzahl der Website-Besucher, die das Unternehmen möglicherweise durch zu langes Laden seiner Site verliert. (pd/cbe)


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