Das Unternehmen rechnet für 2025 mit einem Umsatzwachstum von 13 bis 15 Prozent, wie die SMG am Montag mitteilte. Im vergangenen Jahr erwirtschaftete die Gruppe einen Umsatz von 291 Millionen Franken. Die bereinigte EBITDA-Marge soll sich dem mittleren 50-Prozent-Bereich nähern, nach 48 Prozent im Vorjahr. Für 2025 plant SMG eine Dividendenausschüttung von rund 75 Millionen Franken.
Die SMG vereinigt die wichtigsten Schweizer Online-Marktplätze unter einem Dach – von Ricardo, Tutti und Anibis über Homegate und Immoscout24 bis zu Autoscout24 und Carforyou. Das Unternehmen wurde 2021 von TX Group, Ringier, Mobiliar und General Atlantic gegründet. TX Group hält 31 Prozent, Ringier und Mobiliar je 29,5 Prozent, General Atlantic 10 Prozent.
Bewertung von bis zu 4,5 Milliarden Franken
Gemäss Bloomberg könnte SMG mit bis zu 4,5 Milliarden Franken bewertet werden. Rund ein Fünftel der Anteile soll in den freien Handel gelangen. Die bisherigen Eigentümer bleiben als Ankeraktionäre.
SMG-CEO Christoph Tonini sagte gegenüber der NZZ: «Wir sind bereit.» Und weiter: «Jetzt stimmen die Geschäftszahlen.» Das Unternehmen habe seine Profitabilität deutlich gesteigert und die Marktstellung durch Produktinnovationen ausgebaut. Der Umsatz stieg von 250 Millionen Franken (2022) auf 316 Millionen Franken (2024).
Die SMG beschäftigt rund 850 Vollzeitmitarbeiter, mehrheitlich in der Schweiz. Standorte gibt es auch in Serbien, Vietnam, Frankreich, Deutschland und Indien. (pd/nil)

