Der Zürcher Stadtrat hat die Vorschriften für Werbung auf öffentlichem Grund angepasst und erlaubt ab Juli keine Bierwerbung mehr an Fassaden von Restaurants und Bars. Wie der Tages-Anzeiger berichtet, müsse allerdings kein Beizer sein Wirtshausschild abmontieren. Das Verbot greife nur bei neuen Gesuchen.
Begründet wird die Massnahme mit Jugendschutz und Suchtmittelprävention. Gastro Zürich hält das Verbot für unnötig. «Ich glaube nicht, dass die paar Biermarkensignete an Restaurants Jugendliche zum Trinken verlocken», sagt Nicolas Kern, Präsident des Verbandes Gastro Stadt Zürich, gegenüber den Tamedia-Zeitungen. (cbe)
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KOMMENTARE
Adrian Rohner
10.06.2022 14:54 Uhr
10.06.2022 14:54 Uhr
Man stelle sich das mal in München vor...
Anita Krebs
10.06.2022 13:35 Uhr
10.06.2022 13:35 Uhr
Dekadent und total absurd. Frage mich, was die gewählten PolitikerInnen machen den lieben langen Tag. Müssen Beizen bald Warnschilder anbringen à la «Achtung Alkoholausschank!!!». Wie sieht es aus mit Espresso-Läden (Trinkt nicht zuviel Kaffee!!!), Süssigkeiten-Shops (Oh - des Teufels ...) und Wasser ist übrigens in zu grossen Mengen auch voll ungesund ... Wir leben im Luxus und absolutem Überfluss - das zeigt dieser Entscheid.
René Lüchinger
10.06.2022 11:40 Uhr
10.06.2022 11:40 Uhr
Wie krank ist das denn? Glaubt dieser Stadtrat wirklich, dass ein Bieremblem an der Fassade einer Beiz einen Jugendlichen zum Alkoholismus verführt? In welcher Welt leben diese Politiker? Ich jedenfalls will nicht regiert werden von Leuten, die nur noch in Verbotsschildern denken können. Abwählen wäre das Beste.
Hans-Ueli Zürcher
10.06.2022 11:21 Uhr
10.06.2022 11:21 Uhr
Blöder geht's nicht mehr. Damit schlägt Zürich punkto Absurditäten sogar die links/grüne Stadt Basel. Coca-Cola kommt in dem Fall auch weg (Zucker). Milch sowieso (Kühe Co2). Autos mit fossilen Brennstoffen erst recht. Wann kommen wieder die Zeiten, wo wir Stolz auf unsere Freiheiten waren?
Erich Heini
09.06.2022 17:26 Uhr
09.06.2022 17:26 Uhr
Damit hat die Stadt meines Erachtens die Grenze zur Absurdität mindestens erreicht. Es fehlt jetzt nur noch, dass in den bei den Gasthäusern an der Aussenfassade zu lesenden Speisekarten ausschliesslich vegane Speisen feilgeboten werden dürfen. Was man nicht vergessen sollte: Das Bierbrauen hat eine lange Tradition und eine entsprechende Geschichte. Aber all dies hat bei krankhaften Stündelern nicht den geringsten Stellenwert.
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