12.04.2015

ABBA-Legende

Frida Lyngstad verkauft nur 4000 Matterhorn-Songs

Die 69-Jährige wagte den Schritt zurück ins Musikgeschäft.

Auf ein Comeback der vierköpfigen Kult-Band Abba, die mit unvergessenen Superhits wie "Dancing Queen" oder "Mamma Mia" berühmt wurde, warten Fans und Musikexperten schon seit Jahrzehnten vergebens. Anlässlich des 150. Jahrestags der Erstbesteigung des Matterhorns liess sich die längst in den Ruhestand getretene Abba-Leadsängerin und Wahl-Zermatterin Anni-Frid "Frida" Lyngstad nun von Zermatter Freunden dazu überreden, ohne ihre prominenten Bandkollegen noch einmal den Schritt zurück ins hart umkämpfte Musikgeschäft zu wagen. Dies aber nicht im Alleingang, sondern mit dem noch völlig unbekannten Walliser Hobby-Sänger und Koch Dan Daniell (53).

Der aufwendig produzierte Song "1865", bei dem auch der umtriebige Künstler und Frida-Freund Heinz Julen (51) als Komponist hinter den Kulissen mitwirkte, erschien vor kurzem zeitgleich in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Gemäss Recherchen der Zeitung "Schweiz am Sonntag" haben Frida und Dan Daniell in den letzten Wochen nur gerade einmal 4000 Songs verkauft. Mit 380 Millionen verkauften Tonträgern gehören Abba zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte.

Obwohl man wegen Fridas Gesang ansatzweise den unverkennbaren und markigen Abba-Sound aus dem Titel hört, konnten sie damit die internationalen Hitparaden-Gipfel nicht stürmen. Und dies wird auch definitiv so bleiben, denn dazu fehlt die Seilschaft: In den sozialen Medien, der Fachwelt und bei Fans fällt der Song komplett durch, die Kritiken sind schlecht bis verheerend, der Absturz ist besiegelt. Kaum jemand in der Branche kann nachvollziehen, warum sich die unantastbare Abba-Legende, die schon seit vielen Jahren völlig zurückgezogen lebt und kaum Interviews gibt, gerade jetzt mit einem bisher unbekannten Schweizer Sänger auf ein solches Projekt eingelassen hat. Auf Anfrage will sie sich zum Projekt nicht äussern. (pd)


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