In diesem Jahr werden Schweizer erstmals mehr Geld für Spiele als für Musik ausgeben. Das haben Recherchen der Wirtschaftszeitung Cash daily ergeben. Im vergangenen Jahr lag der Umsatz der Musikverkäufe bei 198 Millionen Franken, gegenüber 187 Millionen bei den Videospielen. Laut Schätzungen von Cash daily wird die Games-Industrie im kommenden Jahr auf einen Umsatz von 206 Millionen Franken kommen, während die Musikindustrie einen weiteren Rückgang hinnehmen muss.
Grund für den rasanten Umsatzanstieg bei den Videospielen ist vor allem die Einführung der neuen Konsolen Playstation 3, X-Box 360 und Nintendo Wee, welche eine entsprechend teure Software erfordert. Zugleich werden die Spieler immer älter, wodurch die Anzahl der Käufer wächst. In den USA beträgt das Durchschnittalter bereits 33 Jahre, in der Schweiz wird laut Cash daily mit ähnlichen Zahlen gerechnet.

