12.01.2024

PhotoSchweiz

Hans Feurer erhält den Lifetime Award

Der Schweizer Modefotograf wird an der Werkschau zudem mit einer Sonderausstellung geehrt.
PhotoSchweiz: Hans Feurer erhält den Lifetime Award
Ein Foto von Hans Feuer, der von Photo Schweiz den Lifetime Award erhält. (Bild: zVg/Photo Schweiz)

Einer der international erfolgreichsten Schweizer Modefotografen wird in diesem Jahr von der Photo Schweiz mit dem Lifetime Award geehrt: Hans Feurer. Die Auszeichnung wird ihm für sein beeindruckendes Lebenswerk verliehen, heisst es in einer Mitteilung. Die Werkschau, die vom 12. bis 16. Januar 2024 in der Halle 550 in Zürich-Oerlikon stattfindet, würdigt den 84-jährigen Zürcher und sein Schaffen auch mit einer Sonderausstellung.

Feurer arbeitete nach seinem Kunststudium in den 1960er Jahren als Art Director für unterschiedliche Firmen in London. Während einer Reise nach Südafrika 1966 fasste er den Entschluss, sich als Fotograf zu etablieren und mietete sich nach seiner Rückkehr in London ein Studio. Ein knappes Jahr später erlangte er 1967 den Durchbruch. Er präsentierte seine Werke unter anderem in der Vogue, der GQ Style und fotografierte 1974 für den legendären Pirelli-Kalender.

Feurer demonstrierte von Beginn an ein aussergewöhnliches Talent, um Mode und die Persönlichkeit seiner Modelle zu inszenieren. Der Fokus seiner Fotografien liegt dabei auf der herausragenden Ausstrahlung und der kraftvollen Präsenz der immer charismatischen Modelle. Der «Meister des Gegenlichts» erschuf so ikonische Bilder und über fast fünf Jahrzehnte ein einzigartiges Werk.

«Hans Feurer hat die Schweizer Modefotografie auf ein neues Level gehoben», wird Photo-Schweiz-Produzent Michel Pernet in der Mitteilung zitiert. «Ein Level, das bis heute unerreicht ist.»

Die Werkschau Photo Schweiz würdigt Hans Feurer nicht nur mit einem Lifetime Award, sondern auch mit einer Sonderausstellung, welche die Zürcher Künstlerin «La Muse» alias Neomi Gamliel kuratiert hat. Sie inszeniert das Werk von Feurer mit feministisch rebellischen Augen. Die Sonderausstellung will so Feurers Werk aus weiblicher Perspektive würdigen.

Hans Feurer freut sich sehr über die Auszeichnung und die Sonderschau:. «Dies ist eine ebenso warmherzige und künstlerisch spannende Würdigung meiner Vita und meines Werks. Ich fühle mich sehr geehrt.» Ermöglicht wird die Sonderausstellung durch die Bildproduktion Tricolor. (pd/wid)



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