25.05.2007

"Silo 8"

Karl's kühne Gassenschau feierte Saisonpremiere

Prominenz feierte begeisternden Auftakt.

Am Donnerstag startete das Openair-Theater "Silo 8" von Karl’s kühne Gassenschau in die zweite Spielzeit. "Silo 8" ist das bisher teuerste und erfolgreichste Stück in der 23-jährigen Geschichte der Gassenschau. Die Geschichte handelt von einem Altersheim im Jahre 2047, dessen "Insassen" die Erinnerungen gelöscht werden, damit sie unbesorgt und pflegeleicht werden.

Der Auftakt zur neuen Saison lockte auch zahlreiche Prominente nach Oberwinterthur. TV-Moderatorin Sandra Studer folgte der Einladung zur Premiere ebenso wie Schauspieler Stefan Gubser. Den Abschluss eines "Happy Day" verbrachte auch Röbi Koller im irrwitzigen Altersheim. SF war allgemein gut vertreten. Auch Moderatorin Monika Schärer liess sich das Spektakel nicht entgehen. "Total Birgit"-Steinegger liess sich vom Dargebotenen ebenso verzaubern wie die Komiker Massimo Rocchi und Rob Spence. "Glanz & Gloria" war aber nicht nur sprichwörtlich vertreten. Das gleichnamige SF-People-Magazin war ebenfalls für einen Bericht angereist.

Doch die wirklichen Stars waren die Darsteller und Helfer von Karl’s kühne Gassenschau. Von Anfang an vermochten sie die Zuschauer mit ihrer Geschichte zu fesseln. Trotz grosser Bühne und imposantem Dekor gelingt es der Produktion neben viel Action auch immer wieder intime Momente mit leisen Zwischentönen hervorzubringen. Einzelne Szenenbilder erreichen gar poetische Schönheit.

Dass die Vorstellung das Premierenpublikum von den Sitzen riss, bewies nicht nur der Szenenapplaus während des Stückes, sondern zeigten auch die lange anhaltenden, stehenden Ovationen am Schluss.

(Text: Stefan Wyss / Fotos: Karl's kühne Gassenschau)


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