05.02.2019

Schweizer Autobiographie-Award

Ljiliana Pospisek wird ausgezeichnet

Die Autobiografie «Krokodil im Flieder» der 42-jährigen Schaffhauserin hat das Rennen gemacht.

An der Universität Zürich vergaben die Autobiographie-Internet-Plattform meet-my-life.net und das Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft (ISEK) der Universität Zürich den diesjährigen Schweizer Autobiographie-Award. Als Preisträgerin wurde an der Feier vom Montagabend die 42-jährige Ljiliana Pospisek mit ihrer Autobiographie «Krokodil im Flieder» erkoren. In ihrer «packend geschriebenen und tiefgründigen Autobiographie» schildert sie, wie sie im Alter von fünf Jahren 1981 mit ihren Eltern aus Serbien ins Sarganserland und die Bündner Landschaft zugezogen sind und wie sich ihre Assimilation mit vielen Höhen und Tiefen vollzogen hat, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die seit zehn Jahren in Schaffhausen lebende Mutter eines 16-jährigen Sohnes und einer 13-jährigen Tochter habe die dreiköpfige Jury – bestehend aus Alfred Messerli, Sandro Zanetti und Peter Büttner – mit ihrem «wuchtigen Text» verblüfft. «Die Jury hat sich von dieser knappen, manchmal auch bitterbösen, dann aber auch wieder kühl sezierenden, immer wieder aber auch abwägenden und nach Rat suchenden oder verzweifelten Sprache in Bann ziehen lassen», wird Zanetti aus seiner Laudatio zitiert.

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Zur Wahl gestanden hatten 50 der auf meet-my-life.net öffentlich lesbaren Biographien. Da gleich mehrere der Autobiographien aus dem üblichen Rahmen hervorgestochen hätten, habe sich die Jury entschlossen, drei weitere Biographien mit je einem zweiten Preis auszuzeichnen. Diese Preise gingen an Verena Fasolin-Wiggli aus Münchenstein, Brigit König aus Luzern sowie Percy Usleber aus Zürich. (pd/cbe)



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