16.12.2013

Hollywood

Oscar-Preisträgerin Joan Fontaine gestorben

Sie spielte in "Jane Eyre" an der Seite von Orson Welles.

Die Oscar-Preisträgerin Joan Fontaine, die durch Alfred Hitchcocks "Rebecca" berühmt wurde, ist im Alter von 96 Jahren in Kalifornien gestorben. Die Assistentin der Schauspielerin informierte das US Branchenblatt "Hollywood Reporter" über Fontaines Tod.

Fontaine starb demnach am Sonntag in ihrem Haus in Carmel. Auch die "Los Angeles Times" berief sich in einem Nachruf auf die Assistentin. Der Grusel-Klassiker "Rebecca" machte Fontaine 1940 über Nacht berühmt. 1942 erhielt die damals 23-Jährige einen Oscar für die Hauptrolle in Hitchcocks Thriller "Suspicion".

Ihre ein Jahr ältere Schwester Olivia de Havilland ("Gone With the Wind") war gleichzeitig für ihre Hauptrolle in dem Film "Hold back the Dawn" nominiert. Eine lange Fehde zwischen den  Schwestern sorgte immer wieder für Schlagzeilen. De Havilland ist 97 Jahre alt und lebt in Paris.

Eigene Talkshow und Gastauftritte 
Für ihre Rolle in Edmund Gouldings "The Constant Nymph" wurde Fontaine ein weiteres Mal für den Oscar nominiert. Zum Höhepunkt ihrer Karriere spielte sie 1943 an der Seite von Orson Welles in Robert Stevensons "Jane Eyre" mit.

In den 1960er Jahren zog sich Fontaine langsam aus dem Filmgeschäft zurück. Sie liess sich nur noch auf Theaterbühnen und gelegentlich am Bildschirm blicken, etwa in einer eigenen Talkshow und in der Krimiserie "Cannon". Für einen Gastauftritt in der Soap-Opera "Ryan's Hope" wurde sie 1980 für einen Daytime-Emmy nominiert.

1982 übernahm sie die Jurypräsidentschaft bei der Berlinale. In den letzten Jahren war die Schauspielerin nur noch selten in der  Öffentlichkeit zu sehen. Sie lebte in dem kalifornischen Küstenort Carmel, wo auch Clint Eastwood residiert. (sda)


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