Social-Networking-Nutzer legen ein ambivalentes Verhalten in puncto Sicherheit an den Tag. Zwar bestehen einerseits bei der überwiegenden Mehrheit grosse Bedenken, was Sicherheitsrisiken auf den Plattformen betrifft. Gleichzeitig kümmern sich die meisten User aber nicht aktiv um Schutz und legen ein äusserst sorgloses Surfverhalten an den Tag. Zu diesem Schluss kommt eine Untersuchung der US-Sicherheitsfirma AVG Technologies, wonach weniger als ein Drittel der Networking-Nutzer aktive Schutzmassnahmen ergreift.
Die Teilnehmer der AVG-Studie äusserten Bedenken gegenüber der Zunahme von Phishing, Spam und Malware und etwa die Hälfte gab an, sich vor dem Diebstahl der persönlichen Identität zu fürchten. 47 Prozent sind ausserdem schon einmal Opfer von Malware geworden und 55 Prozent von Phishing-Attacken. Gleichzeitig zeigte die Untersuchung aber auch, dass die überwiegende Mehrheit der Nutzer von Social Networks, dabei versagt, "regelmässige grundlegende Sicherheitsmassnahmen zu treffen".
Trotz der Gefahren wechseln aber 64 Prozent der Nutzer nur sehr unregelmässig oder nie ihr Passwort. 57 Prozent passen nur selten oder nie ihre Privateinstellungen an oder benachrichtigen einen zuständigen Administrator über Sicherheitsbedenken. 21 Prozent nehmen zudem Freundschafts- oder Kontaktanfragen von Personen an, die sie entweder nicht kennen oder an die sie sich nicht erinnern können. 64 Prozent klicken ohne zu überlegen auf Links, die ihnen von Community-Mitgliedern geschickt werden. (pte)

