05.12.2013

Fotografie

Zürcher Verleger Philipp Keel zeigt in Berlin neue Fotoarbeiten

Sein Werk schwankt zwischen konzeptueller und abstrakter Fotografie.

Philipp Keel, Zürcher Verleger und Künstler, zeigt in der Berliner Galerie Camera Work eine Auswahl seiner neuen Fotoarbeiten. Die Ausstellung dauert vom 7. Dezember 2013 bis 22. Februar 2014.

Im April 2012 übernahm Philipp Keel als Nachfolger seines verstorbenen Vaters Daniel Keel die Leitung des Zürcher Diogenes Verlags. Seither versucht er, den Beruf des Verlegers und seine künstlerische Tätigkeit "unter einen Hut zu bringen", wie er in einem Interview mit der "NZZ am Sonntag" sagte.

Keels Werk schwanke zwischen konzeptueller und abstrakter Fotografie, schreibt die Galerie Camera Work in ihrer Medienmitteilung. Das heisst: Der Künstler bilde nicht die "pure Realität" ab, vielmehr verändere er die sichtbare Wirklichkeit "durch bewusste Überspannung, Verzerrung, aber auch Reduktion".

Um "das verrückte Leben zum Leben zu erwecken", werde bei Philipp Keel "das Normale verrückt". Das zeige sich etwa im Farbenspiel seiner Arbeit "Sierra Sunset" (2004) oder in der Serie "Watermelon Seeds" (2011), die das Zusammenspiel von Farbe und Form bei einer aufgeschnittenen Wassermelone sichtbar macht.

Der 1968 in Zürich geborene Philipp Keel studierte Regie an der Hochschule für Fernsehen und Film in München. Seit den frühen 1990er Jahren arbeitet er in Los Angeles, Zürich und New York als Künstler, Fotograf, Autor und Filmemacher. (sda)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen
Neue Podcast-Folge: Jetzt reinhören