Blendle ist seit Mittwoch auch für das amerikanische Publikum verfügbar. Wie bereits in Deutschland und Holland können Nutzer auch in den USA für Kleinstbeträge Artikel aus Zeitungen und Magazinen ohne Abo lesen.
Im Angebot seien Artikel der grössten Verlage der USA, so zum Beispiel aus der «New York Times», «Financial Times», «Time», dem «Wall Street Journal», «Economist» oder der «Newsweek». Zum Start wird die Plattform allerdings vorerst in einer geschlossenen Beta-Version mit den 10’000 Erstanmeldern getestet.
Gleichzeitig hat der Artikel-Kiosk in Deutschland einen neuen Roll-out des Buttons entwickelt. Nutzer sollen so per Ein-Klick-Zahlung auf Webseiten von Zeitungen und Magazinen einzelne Artikel oder Abos zu kaufen können.
In Tests hat der Button eine sechs Mal höhere Konversionsrate erzielt als durchschnittliche News-Paywalls. Zu den zwölf Launch-Partnern gehören «Kicker», «Cicero», «Bilanz», die «Berliner Morgenpost» und die «Hannoversche Allgemeine Zeitung». Der Button von Blendle sei für Verleger kostenlos.
Aber auch die Konkurrenz schläft nicht: Pocketstory führen ein Abo-Modell ein, wie «turi2» berichtet. Kunden von Mobilcom-Debitel können für monatlich 8,99 Euro alle Artikel der Pocketstory-Partner lesen, also u.a. «Spiegel», «Zeit» und «Welt». Für 4,49 Euro erhält man eine Auswahl an Print-Titeln. (pd/lcv)
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