Als neues Vorstandsmitglied begrüsst wurde Heiko Drewanowski. Er möchte im Vorstand vor allem dafür kämpfen, dass die ASW vorwärts kommt und gänzlich aus dem Schatten des BSW heraustritt. Der Zukunft blickt er optimistisch entgegen: "Es ist zwar noch ein langer Weg, aber ich freue mich auf die Arbeit in einem guten Team." Im weiteren wird Claude Hitz als Beisitzer aufgenommen. In der diesjährigen GV wurde ausserdem der ehemalige Geschäftsführer Dr. Karl-Heinrich von Grote verabschiedet und die neuen Geschäftsführer Peter und Ursula Grob willkommmen geheissen.
Die Ziele für die weitere Geschäftstätigkeit der ASW sieht Präsident Bally ganz klar in der Weiterentwicklung, sowohl qualitativ als auch quantitativ. Zu erwähnen seien hier vor allem die Bemühungen, den Werbeleistungsvertrag als Standardvertrag zu verankern und das Ziel, die Öffentlichkeitsarbeit der ASW zu verstärken.
'Trinken Sie sich schön'
Rivella - einer der beiden Sponsoren der GV - nutzte den Anlass, um in einer Weltpremiere die neuste Innovation aus dem Hause Rivella vorzustellen. Anwesend waren sowohl Alexander Barth, der Verwaltungsratspräsident der Rivella AG, sowie der CEO Franz Rieder (Bild), der dann auch das Rätsel über die Neuheit auflöste: Die Michel-Kollektion wird mit einem fruchtigen "Schönheitselixier" ergänzt - sprich Beautycolada. Das Motto heisst jetzt nicht mehr "Trinken Sie sich gesund", sondern vielmehr "Trinken Sie sich schön". Ob ein Schluck dieses Elixiers mit Aloe Vera tatsächlich schöner macht, wird sich noch herausstellen. Die Anwesenden der GV durften bereits probetrinken und nach den Gesichtern zu urteilen, hat's gemundet.

Nach einem auserlesenen Farmer-Buffet folgte dann das Highlight des Abends: Der Auftritt von Walter Andreas Müller (Bild). Als Christophe Blocher betrat er die Bühne und führte zuerst einen erbitterten Kampf mit bzw. gegen einen EU-Regenschirm. Anschliessend bot er den Werbern eine Parodie sämtlicher politischer Grössen. Als Blocher, Jean Ziegler, Altbundesrat Cotti oder auch Moritz Leuenberger nahm er pointiert die Werbebranche auf die Schippe und sorgte so für eine ausgelassene Stimmung im Saal.

