Das 44. Zürcher Theater Spektakel, welches jährlich über 100’000 Menschen anzieht, findet dieses Jahr vom 17. August bis zum 3. September statt. Bereits zum sechsten Mal hat Studio Marcus Kraft die Kampagne für das Event gestaltet, wie es in einer Mitteilung heisst.
Kernelemente der diesjährigen Kampagne bilden Gipsobjekte aus dem Eröffnungsstück «One Song» der belgischen Choreographin Miet Warlop. Die von Hand gegossen Gipsplatten zeigen jeweils ein Wort als Relief.
«Es freut mich sehr, dass unsere visuelle Kommunikation dieses Jahr so unmittelbar mit dem hochkarätigen Programm verknüpft ist», so der künstlerische Leiter Matthias von Hartz. «Es ist ein wahrer Glücksfall, dass wir gemeinsam mit Miet Warlop diese Kampagne entwickeln konnten.»
Die Gipsobjekte sind in sämtlichen Medien sowohl einzeln als auch in verschiedenen Kombinationen sichtbar, heisst es weiter. Obwohl es sich nur um 15 Wörter handelt, entstünden dadurch immer wieder neue Kombinationen mit unterschiedlichen inhaltlichen Aussagen. Weitere Variationen kreiert der Einsatz von zerbrochenen Gipsplatten.
«Mit der Reduziertheit der Kampagne möchten wir dieses Jahr einen Gegenpol zu der sonst sehr lauten Welt der Werbung setzen», wird der Art Director und Designer Marcus Kraft in der Mitteilung zitiert. «Die handwerkliche Erscheinung der Gipsplatten unterstreicht zudem den menschlichen Charakter des Festivals. Durch die immer wieder neu kombinierten Wörter nehmen wir zudem Bezug auf den Dadaismus, welcher in Zürich seinen Ursprung hat.»
Als Besonderheit werden während der gesamten Dauer des Festivals die Original-Gipsobjekte der Kampagne prominent am Haupteingang des Zürcher Theaters ausgestellt sein. Die Tonspur des Kinotrailers stammt aus den Studioaufnahmen für das bald erscheinende «One Song»-Album.
Zu den Höhenpunkten des Festivals gehören dieses Jahr neben zwei Stücken von Miet Warlop, unter anderem auch das koproduzierte Konzert des Indie-Popstars Feist, die Schweizer Premiere von «Humas 2.0» – zeitgenössische Akrobatik der australischen Gruppe «Circa», sowie die Installation des Künstlerduos «Plastique Fantastique». (pd/yk)

