05.09.2002

Jung von Matt/Limmat

Auftritt für die Graubündner Kantonalbank

"Ironische Werbung für ein Bank wird sich nie durchsetzen".

Die Graubündner Kantonalbank will ihre Kunden diesen Sommer erneut dazu bringen, vermehrt den Internetzugang zum Konto zu nutzen. Denn Internet-Banking befindet sich zurzeit genau an dem Punkt, an dem schon zahlreiche andere revolutionäre Innovationen standen: Jeder weiss zwar, dass es existiert und funktioniert und jeder kennt die Vorteile - besonders während eines verregneten Sommers. Und trotzdem hat es sich noch nicht etabliert. Der grosse Durchbruch steht jedoch unweigerlich bevor.

Diesen Fact führt die neue Plakat-Kampagne von Jung von Matt/Limmat dem eher skeptischen Bündner Zielpublikum mit verblüffenden Analogien vor Augen. Mit Statements von Menschen, die mit ihrer Skepsis revolutionären Innovationen gegenüber wohl kaum alleine da standen.

In der Teaserphase behaupten also Zeitgenossen von vorgestern, dass sich zum Beispiel das Natel, Tempo 50 und die Musik-CD nie durchsetzen werden. Die Tektur in der Auflösungsphase – "Internet-Banking auch nicht." – setzt die Skeptiker bezüglich Online-Banking augenzwinkernd auf die gleiche Stufe. Schliesslich hat ja sicher jeder schon mal zu etwas heute Allzutäglichem damals falsche Prognosen gestellt. Oder hätten Sie vor zehn Jahren geglaubt, dass sich Nichtraucherflüge durchsetzen würden? Oder ironische Werbung für eine Graubündner Kantonalbank? Als Werbemittel dienen B4-Plakate im Kanton Graubünden sowie ein Mailing.

Verantwortlich bei der Graubündner Kantonalbank: Daniel Michel (Leiter Marketing&Kommunikation), Marco Tscholl (Leiter Werbung), Pieder Gieriet (Leiter e-banking); bei Jung von Matt/Limmat, Zürich: Alexander Jaggy (CD), Lukas Frei (AD), Christoph Hess (Text), Maurus Zehnder (Grafik), Marco Giardino (Produktion), Ewa Heusser, Bettina Eyholzer (Beratung); Fotos: Zsimond Toth.


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