Jährlich werden mindestens 5,2 Millionen Franken im Kanton Thurgau für Reinigungskosten im Bereich Littering ausgegeben, heisst es in der Medienmitteilung. Um diesem Trend positiv entgegenzuwirken, wurde eine Sensibilisierungskampagne ins Leben gerufen, die der mehrheitlich jungen Zielgruppe aufzeigen soll, dass das Argument "fehlende Abfallkübel" keine wirkliche Ausrede mehr sei.



"Nicht mahnend sondern motivierend". Mit diesem Grundtenor soll die Kampagne auf die junge Zielgruppe wirken. Ein speziell für die Aktion umgesetztes Maskottchen wirbt darum, gebraucht zu werden. "Bruuch mi" ist die direkte Ansage am Wettbewerb teilzunehmen. Wettbewerbskleber auf rund 1'500 Abfallkübeln wurden in verschiedenen Thurgauer Gemeinden und Schulen angebracht. Bis zum 12.Oktober 2014 kann dort und nur via Smartphone eingecheckt und mit dem allenfalls erhaltenen Gewinncode am Wettbewerb teilgenommen werden.


Die Anti-Littering-Kampagne wird durch verschiedene Kanäle beworben. Über klassische Medien wie Plakate im öffentlichen Verkehr, an Bahnhöfen, in den Zügen selbst, sowie in Schulen und Gemeinden, aber auch durch die Wettbewerbskleber und –tafeln an den Abfallkübeln. Eine extra eingerichtete Microsite erklärt den Interessierten die Aktion und Socia-Media verweist zusätzlich auf die Kampagne.


Verantwortlich beim Amt für Umwelt des Kantons Thurgau: Martin Eugster (Leiter Abteilung Abfall und Boden), Anita Enz (Kommunikation); verantwortlich bei Koch Kommunikation: Philipp Koch (Gesamtverantwortung), Marc Schadegg, Monika Beerli, Sandro Kradolfer (Kreation), Urte Zambelli (Beratung), Claudio Sprenger, Philipp Dettling, Manuel Lieb (Digital), Malou Zürcher (Projektmanagement). (pd)


