Unter den Top-Automarken mit einem Schweizer Facebook-Auftritt kommuniziert Mercedes-Benz am besten. "Im Vergleich zu den Mitbewerbern ist Mercedes-Benz in der Summe aller KPIs klarer Leader", schreibt die Digitalagentur Webguerillas in einer Mitteilung. Punkto Viralität – also dem selbständigen Weiterverbreiten der Markeninhalte - hat Honda die Nase vorne. Nach Mercedes-Benz und Honda platziert sich Seat im Gesamtranking auf dem dritten Platz.
Wie macht es der Sieger? "Mercedes aktiviert seine Community oft mit Frageposts und hat das Prinzip Engagement offenbar verstanden.", schreibt Webguerillas. Honda sei mit aktuell 17'000 Fans noch kleiner (die grösste Fanpage hat Audi mit fast 110'000 Fans) als die ihrer Mitstreiter, liefere aber fast jeden Tag neuen Content mit einer Bildsprache, die gut ankomme. Auch bei der Reaktionszeit und Response Rate von Userposts reagiere Honda aktuell am schnellsten. Bei "Brand Applause" und "Brand Amplification" setzen sich die Japaner sogar vor alle anderen Automarken, auch vor Mercedes-Benz.
Bei Seat kommen die aufbereiteten Inhalte gut an, werden gut geliket, geteilt und die Fanpage sei im letzten Jahr ordentlich gut gewachsen. Lediglich bei der "Brand Applause" "stottere der Motor". Dafür überzeuge Seat wieder bei dem Wert Response Rate - also wie oft auf Userposts reagiert wird.
Mit tiefen Werten im Bereich von Content-Resonanz kämpfen die Marken Opel, Volkswagen, Audi, Hyundai, Ford und Fiat, wobei letzter den tiefsten Wert im Bereich "Brand Awareness" (Grösse und Aktivität der Marken-Community) aufweise. Untersucht wurden Audi, BMW, Fiat, Ford, Honda, Hyundai, Jaguar, Mercedes, Mini, Opel, Renault, Seat, Skoda, Toyota, Volvo und Volkswagen. Untersuchungszeitraum waren die letzten 12 Monate. (pd)


