15.10.2001

Die APG macht sich tierisch stark gegen Wildplakateure

"Das Mass ist voll, der Wildwuchs nimmt ständig zu" – mit dieser Begründung hatte die Zürcher City-Vereinigung Ende September den Kampf gegen das wilde Plakatieren in der Stadt aufgenommen. So wurde an alle 1300 Mitglieder ein Musterbrief mit einer Mahnung an Plakatfirmen versand. Diese konnten mit dem Brief unter Androhung einer Anzeige aufgefordert werden, keine Kleinplakate mehr an bestimmte Liegenschaften anzubringen. Nun bläst auch die APG zum Kampf gegen die Guerilla-Afficheure. Wenn auch nicht mit juristischen Massnahmen, sondern einer tierischen Wildplakat-Aktion.
Die APG macht sich tierisch stark gegen Wildplakateure

Wildplakate haben schon seit einigen Jahren Hochsaison. Speziell in den Städten. In Zürich werden jährlich rund 1.5 Millionen illegale Plakate geklebt, schätzt Robert Ober, Präsident der City-Vereinigung. Die Guerilla-Afficheure scheren sich einen Deut um Eigentumsverhältnisse, behördliche Vorschriften und Ästhetik, an die sich Aussenwerbe-Unternehmen zu halten haben. Viele Wildplakate landen zudem schon nach schätzungsweise 6 bis 10 Stunden in der Gosse, und aus der alternativen Werbung wird Antiwerbung in wüst verklebten Städten.

Statt auf solche Nachteile mit dem Finger zu zeigen, spielt die APG in einer spontanen und humorvollen, legalen Plakataktion die eigenen Vorteile aus. Denn in Sachen Formate, Gestaltungsmöglichkeiten, wirksame Platzierung und ausgewiesene Leistungswerte stehen die APG-Netze einfach besser da. Kein Wunder, überzeugen deshalb auch die "APG-Wildplakate" durch Ästhetik und erhöhte Aufmerksamkeit. Und zwar in einer Serie von sechs Sujets, in neun Städten der Deutsch- und Westschweiz.

Wohl wissend, dass sich die Öffentlichkeit nicht für die rechtlichen Hintergründe, wohl aber für saubere, schöne Strassen interessiert, nehmen APG und Publicis das Thema wörtlich und bebildern ihre Wildplakate saisongerecht mit hübschem einheimischem Tafelwild. Wie schon bei der Angie-Becker-Kampagne wird ein Branchenthema populär und mediengerecht kommuniziert.

Verantwortlich bei der APG: Rolf Chiarini (Marketingleitung); bei Publicis, Zürich: Markus Gut (Creative Direction), Ralph Halder (Art Direction), Markus Tränkle (Text), Lucas Vetsch, Cornelia Wenk (Grafik), Sylvia Sandi, Claude Fischer (Beratung), Nicole Zehnder (Art Buying), Archiv-Photos.


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