Wildplakate haben schon seit einigen Jahren Hochsaison. Speziell in den Städten. In Zürich werden jährlich rund 1.5 Millionen illegale Plakate geklebt, schätzt Robert Ober, Präsident der City-Vereinigung. Die Guerilla-Afficheure scheren sich einen Deut um Eigentumsverhältnisse, behördliche Vorschriften und Ästhetik, an die sich Aussenwerbe-Unternehmen zu halten haben. Viele Wildplakate landen zudem schon nach schätzungsweise 6 bis 10 Stunden in der Gosse, und aus der alternativen Werbung wird Antiwerbung in wüst verklebten Städten.

Statt auf solche Nachteile mit dem Finger zu zeigen, spielt die APG in einer spontanen und humorvollen, legalen Plakataktion die eigenen Vorteile aus. Denn in Sachen Formate, Gestaltungsmöglichkeiten, wirksame Platzierung und ausgewiesene Leistungswerte stehen die APG-Netze einfach besser da. Kein Wunder, überzeugen deshalb auch die "APG-Wildplakate" durch Ästhetik und erhöhte Aufmerksamkeit. Und zwar in einer Serie von sechs Sujets, in neun Städten der Deutsch- und Westschweiz.

Wohl wissend, dass sich die Öffentlichkeit nicht für die rechtlichen Hintergründe, wohl aber für saubere, schöne Strassen interessiert, nehmen APG und Publicis das Thema wörtlich und bebildern ihre Wildplakate saisongerecht mit hübschem einheimischem Tafelwild. Wie schon bei der Angie-Becker-Kampagne wird ein Branchenthema populär und mediengerecht kommuniziert.

Verantwortlich bei der APG: Rolf Chiarini (Marketingleitung); bei Publicis, Zürich: Markus Gut (Creative Direction), Ralph Halder (Art Direction), Markus Tränkle (Text), Lucas Vetsch, Cornelia Wenk (Grafik), Sylvia Sandi, Claude Fischer (Beratung), Nicole Zehnder (Art Buying), Archiv-Photos.

