03.04.2020

Migros & Co. bedanken sich

Eine noble Geste oder vor allem Kalkül?

Sollen Journalisten bei der Insta-Challenge von Bundesrat Alain Berset mitmachen? Matthias Ackeret und Edith Hollenstein diskutieren im «persoenlich.com Podcast» Pro und Contra der Werbespots, in denen die Detailhändler ihrem Personal applaudieren.
Migros & Co. bedanken sich: Eine noble Geste oder vor allem Kalkül?

Denner dankt 5000 Mitarbeitenden namentlich mit Spots und dem Slogan «Dank mir hät’s gnueg», die Migros realisierte innert einer Woche einen TV-Spot, in dem sie sich bei ihren 100'000 Mitarbeitenden bedankt – und Lidl schenkt dem Personal Einkaufgutscheine im Wert von 1 Million Franken und sagt in einem Spot Danke. Ist das gute Werbung? Wie effektiv und wie authentisch wirken diese Aktionen der Grossverteiler? Im neusten «persoenlich.com Podcast» diskutieren Matthias Ackeret, Verleger und Chefredaktor von persönlich, und Edith Hollenstein, Redaktionsleiterin von persoenlich.com, darüber.

Zudem geht es um die Kampagne des Bundesamts für Gesundheit BAG. In einer Solidaritätskampagne hatte Bundesrat Alain Berset, orchestriert von der Kommunikationsagentur Rod, auf Instagram eine Art Challenge lanciert. Christa Rigozzi, Stress und Roger Federer machten mit. Ist es gerechtfertigt, dass sich dort auch Journalisten beteiligen, wie Nik Hartmann, Jonas Projer, Susanne Wille und Bigna Silberschmidt? Ja, findet Ackeret. Nein, sagt Hollenstein.

Hören Sie jetzt das zwölfminütige Gespräch oder laden Sie es herunter für einen späteren Zeitpunkt:

Diese Folge wurde am Donnerstag, 2. April, aufgezeichnet. Wiederum nicht in den Redaktionsräumen der persönlich Verlags AG in Zürich-Wiedikon, sondern in den Homeoffices über Skype.

podcastlogo2_1

 

In Zukunft sollen neben den Redaktorinnen und Redaktoren von persönlich auch externe Gäste zu Wort kommen. (red)

 



Newsletter wird abonniert...

Newsletter abonnieren

Wollen Sie Artikel wie diesen in Ihrer Mailbox? Erhalten Sie frühmorgens die relevantesten Branchennews in kompakter Form.

Kommentar wird gesendet...

Kommentare

  • Beat Sieber, 04.04.2020 13:09 Uhr
    Hört endlich auf mit dem Sentimentalgesabber! Plötzlich ist da von Solidarität die Rede. Staatliche Umerziehung. Betrüger und Profit. Corona treibt hier seltsame Blüten.
  • Victor Brunner, 03.04.2020 08:26 Uhr
    MIGROS und DENNER haben dem Personal nicht gedankt sondern es für Werbung ausgenutzt. Die Werbung zeigt aber auch die Hinterhältigkeit der Agentur auf die das Konzept entworfen hat, kein Respekt vor dem Personal. ALDI ein zunehmend vertrauenswürdiger Player im Markt hat es mit Gutscheinen besser und ehrlicher gemacht. JURA, mit nachhaltiger Perspektive machte es perfekt!
Kommentarfunktion wurde geschlossen

Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:

Anzeige
Zum Seitenanfang20200601

Die Branchennews täglich erhalten!

Jetzt Newsletter abonnieren.