22.02.2023

Inhalt und Form

Einkaufen ohne Kompromisse

In einer neuen Kampagne lässt Aldi Suisse eine Konsumentin zu Wort kommen, die beim Einkaufen keine Kompromisse mehr eingehen will. Die Agentur Inhalt und Form hat die Kampagne entwickelt und umgesetzt.

Die neue Kampagne von Aldi Suisse liegt im Zeichnen des kompromisslosen Einkaufs und zeigt Konsumentinnen und Konsumenten, die ihre Bedürfnisse äussern, ohne dabei ein Blatt vor den Mund zu nehmen. 

Denn, wenn es ums Einkaufen ihrer Lebensmittel gehe, würden die Konsumentinnen und Konsumenten in der Schweiz keine Kompromisse mehr eingehen, wie es in einer Mitteilung heisst. Sie würden sich bei ihrem Einkauf längst nicht mehr nur mit guter Qualität zu einem günstigen Preis zufrieden geben, sondern würden auch einen fairen Umgang mit den Mitarbeitenden und der Umwelt verlangen.

Den Kampagnenauftakt macht eine Konsumentin, die etwas zum Thema faire Arbeitsbedingungen zu sagen hat. Weitere Bedürfnisse anderer Konsumentinnen und Konsumenten folgen.

Die Konsumentin kommt ab sofort in Form von TV- und Online-Spots, Plakaten, DOOH sowie Social-Media- und Display-Ads in der ganzen Schweiz zu Wort.

Verantwortlich bei Aldi Suisse: David Biernath (Director Customer Interaction), Sarah Thalmann (Manager Customer Interaction);), Michèle Bürgi (Projektleiterin Customer Interaction); verantwortlich bei Inhalt und Form: Dominik Stibal (CEO), Karin Estermann (Executive Creative Director), David Hugentobler (Creative Director), Lukas Tauss (Senior Art Director), Caroline Minar (Junior Art Director), Yannick Lippuner (Musical Advisor), Manuela Marty (Head of Consulting/Strategist), Melanie Möckli (Project Manager); Filmproduktion: Soha Film AG, Maximilian Speidel (Regie), Julien Bourdeille (Kamera), Rudi Haller (Executive Producer), Reto Trösch (Ausstattung), Arianna Pianca (Styling), B77 (Musik), Dennis Gnoni Visconti (Editor), Das Alte Lager (VFX), Arthur Paux (Grading), Jingle Jungle (Tonstudio); Fotografie: Micha Freutel (Fotograf / Bildbearbeitung), Tina Aich Production AG (Producer), Jenny Tschugmell (Styling), Daniela Koller (Hair & Make Up). (pd/mj)

 

 


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KOMMENTARE

Peter Martin
24.02.2023 15:05 Uhr
Kompromissloses Einkaufen ist unmöglich. Gerade sind ein paar tausend Mitarbeiter der Reformhäuser arbeitslos geworden, weil Aldi, Migros, Coop & Co. Industriebio zu Dumpingpreisen verkaufen und Produzenten unter Druck setzen. Ich vermute auch, dass die Mitarbeiter dieser Reformhäuser bessere Arbeitsbedinungen und Löhne hatten als die bei Aldi. Aber eben, wenns ums Geld geht, dann gehen die meisten halt doch lieber zu den grossen Detailändlern. Aber dann sollen diese doch bitte keine Märchen auftischen.
Hannes Meili
23.02.2023 11:23 Uhr
Schämt sich eigentlich niemand beim Auftraggeber oder der Agentur, dass man ein Thema blind schönredet? Die höchsten Löhne, vielleicht, aber fragt doch mal nach, wie viele der Filialmitarbeiter von diesem Lohn leben können, oder wie gross der Anteil an Mitarbeitern ist, die bei einem 20% oder 40% Pensum genötigt werden, 100% verfügbar zu sein für die kurzfristige Einsatzplanung, damit auch ja kein zweiter Job daneben möglich ist. Eine unsägliche Personalpolitik, die auf dem Rücken derer ausgetragen wird, die am schlechtesten verdienen… und dann noch schöngeredet ohne Scham. Ziemlich das Gegenteil von sozialer Verantwortung. Die Schweizer Händler Coop, Migros und Denner machen vor, wie man es besser machen kann. „Schönreden geht gar nicht“, lieber Aldi und liebe Inhalt & Form.
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