07.10.2014

TBWA\

Gründungsmitglied Uli Wiesendanger zu Besuch in Zürich

Das "W" der TBWA\ startete seine Karriere mit einer KV-Lehre.
TBWA\: Gründungsmitglied Uli Wiesendanger zu Besuch in Zürich

Schon lange war es TBWA\-CEO Matthias Kiess ein Anliegen, Uli Wiesendanger, einer der Gründer von TBWA\, nach Zürich einzuladen, um mehr zur Geschichte der Agentur zu erfahren. Am 3. Oktober war es dann soweit: Wiesendanger präsentierte sich den Zuhörern aus Agentur- und Kundenkreis. "Es war ein erheiternder Moment, als Uli Wiesendanger die Bühne im Café Che betrat und im Gespräch mit Radio Zürisee Geschäftsführer Tony Immer Einblicke in seine Lebensgeschichte gab", schreibt Matthias Kiess in einem Rückblick auf die Veranstaltung.

Tony Immer, Uli Wiesendanger und Matthias Kiess (v.l.n.r.)

Tony Immer und Uli Wiesendanger 

Uli Wiesendanger, das "W" der TBWA\, startete seine Karriere ursprünglich nach der Matura mit einer KV-Lehre in einer Agentur in Zürich. Geprägt wurde sein Werdegang unter anderem durch einen Abstecher zu PKZ, wo er sich ein erstes Mal auf Kundenseite intensiv mit Werbung befassen durfte. Schon bald zog es ihn weiter nach Frankfurt, New York und Paris zu Young & Rubicam. Und dies führte ihn mit dem strategischen Denker Bonnange, Geschäftsmann Tragos und dem serviceorientierten Airoldi zusammen. Die Vision: Man wollte mit wenig finanziellem Aufwand ein Netzwerk aufbauen, welches vom ersten Tag weltweit tätig sein würde. 1970 wurde TBWA\ in Paris gegründet und umgehend kamen weitere Büros, wie zum Beispiel Mailand, Frankfurt oder London dazu. In Deutschland wurde in einer ersten Phase gar Michael Conrad verpflichtet, in England John Hegarty. Bald konnte TBWA\ zu den grössten Netzwerken der Welt gezählt werden. 1998 entschieden sich die Gründer, ihr Unternehmen an Omnicom zu verkaufen.

"Uli Wiesendanger hinterliess bei seinem Zürich-Besuch den inspirierenden Eindruck, welchen man von ihm wohl erwarten durfte", so Kiess. Sich als Schweizer, und zugleich Kreativer, in die grosse Welt aufzumachen, ein Netzwerk mit grosser Vision zu gründen, brauche Mut, Pragmatismus und viel Freude. Und diese Leidenschaft, die habe er bis heute behalten. (pd)

Bilder: zVg

 

 


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