26.02.2018

Rod Kommunikation

Holzstatuen schaffen es ins Bundeshaus

Zum Start der Frühlingssession wurden die Parlamentarier am Montag von lebensechten Holzkunstwerken empfangen.
Rod Kommunikation: Holzstatuen schaffen es ins Bundeshaus

Im Bundeshaus wird die Geschichte der Schweiz geschrieben. Wer am Montag das Parlamentsgebäude betrat, traf auf 20 lebensechte Holzstatuen von bekannten Persönlichkeiten, die die Historie des Landes auf ganz eigene Weise mitgeprägt haben. So posiert eine Statue des berühmten Alpenmalers Giovanni Segantini vor dem Berninagemälde im Bundesratszimmer oder das Ebenbild Alfred Eschers vor seinem ehemaligen Büro als Nationalratspräsident, oder es gesellen sich die drei Schweizerinnen Gilberte de Courgenay, Johanna Spyri und Marie Tussaud zur Statue der drei Eidgenossen unter der Bundeshaus- kuppel.

Die aus Schweizer Holz geschaffenen Skulpturen sind Botschafterinnen und Botschafter der Kampagne #Woodvetia – Aktion für mehr Schweizer Holz, die 2017 vom Bundesamt für Umwelt und der Schweizer Wald- und Holzbranche lanciert und von der Agentur Rod kreiert wurde. Grund für die Kampagne ist die sinkende Nachfrage nach Schweizer Holz. Diese wirke sich negativ auf unseren Wald und die hiesige Holzwirtschaft aus, schreibt Rod in einer Mitteilung.


Die Holzfiguren wurden vom Zürcher Künstler Inigo Gheyselinck aus einer anderen Holzart geschnitzt. Nationalrätin Sylvia Flückiger (Präsidentin Lignum), Nationalrat Daniel Fässler (Präsident WaldSchweiz) und Paul Steffen (Vizedirektor BAFU) haben die aktuelle Ausstellung am Montag eröffnet und vor 40 Parlamentariern und Gästen auf die Bedeutung einer intakten Holzkette hingewiesen. Sylvia Flückiger wird in der Mitteilung wie folgt zitiert: «Die Figuren stehen mit ihrem Ebenbild für ein gemeinsames Anliegen ein: Macht etwas aus dem Holz, das in unseren Wäldern heranwächst».

Die Parlamentsdienste bieten in der sessionsfreien Zeit kostenlose Führungen durchs Parlamentsgebäude an. Sie gehen auch auf die ausgestellten Kunstwerke ein. Die Bevölkerung kann die Ausstellung der Statuen im Bundeshaus ausserdem am 16. März im Rahmen der Berner Museumsnacht, oder am 28. April, dem Tag der offenen Tür des Bundeshauses, frei in Augenschein nehmen. (pd/maw)


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