Um die deutsch-französischen Beziehungen steht es bestens, gemeinsame Positionen in der Aussen- und Europapolitik haben die Nachbarn spürbar zusammen gebracht. Gemeinsam geht es einfach besser -- "on a tout à faire ensemble". Diese Botschaft möchte das Goethe-Institut auch jugendlichen Sprachlernern wieder näher bringen, denn die Begeisterung für die jeweils als schwierig empfundene Nachbarsprache hat auf beiden Seiten des Rheins abgenommen.
Scholz & Friends erhielt den Auftrag, französischen Schülern mit einer Kampagne wieder mehr Lust auf Deutsch als Fremdsprache zu machen. "Nur so kann wirkliche Partnerschaft gelebt werden", sagt Professorin Jutta Limbach, die Präsidentin des Goethe-Instituts, die die Kampagne am Mittwoch in Paris vorstellte.
Deutsch gilt in Frankreich zwar als nützliche Sprache, ist aber kaum mit positiven Emotionen besetzt. Dem will die Kampagne mit frischen Bildern entgegen wirken: Die Motive zeigen jeweils ein jugendliches, deutsch-französisches Paar -- Wange an Wange. Ihre Geschichte im Text beweist: Die Sprache des Nachbarn zu lernen, eröffnet neue Lebenswelten, beruflichen Erfolg und neue Freundschaften. "On a tout à faire ensemble -- France-Allemagne" lautet der Claim der Kampagne, die vor dem Start unter französischen Jugendlichen bereits erfolgreich getestet wurde. Entwickelt wurde sie gemeinsam mit der Pariser Agentur Ailleurs Exactement, die für den französischen Blick sorgte.
Verantwortlich beim Goethe-Institut, München: Christoph Mücher (Leiter der Werbekommission); verantwortlich bei Scholz & Friends/Ailleurs Exactement, Paris: Stefan Leick, Mario Gamper (CD), Raphael Püttmann, Dörte Wächter (AD), Stephan Deisenhofer (Text), Jörg Mayer, Katharina Voss, Cécile Coutheillas (Beratung); Public Relations: Scholz & Friends Agenda, Berlin (Dr. Johannes Bohnen, Philipp v. Roeder, Elena Sohn).

