Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) und die Lebensmittelbranche haben sich auf eine Selbstregulierung geeinigt, die Werbung für besonders süsse, salzige und fettige Produkte gegenüber Kindern einschränkt. Das berichtete die NZZ am Sonntag, der die Vereinbarung vorliegt.
Konkret gilt die Einschränkung an Primarschulen und für Plakate im Umkreis von 50 Metern um Schulhäuser, für Spots vor Kindersendungen wie dem «Guetnachtgschichtli» sowie für Websites, soziale Netzwerke und Spielplattformen, deren Zielpublikum zu mindestens 30 Prozent aus unter 13-Jährigen besteht. Coop, Migros, Aldi, Lidl, Nestlé, Coca-Cola, Emmi, Rivella und Zweifel-Chips wollen unterzeichnen, Chocosuisse und Danone lehnen ab.
Das BLV hatte ursprünglich einen Radius von 100 Metern um Primar- und Sekundarschulen sowie ein Verbot von Kinowerbung vor Kinderfilmen und von Produktmustern verlangt, zog diese Punkte aber zurück; die Detailhändler wiederum scheiterten mit der Forderung nach mehr Spielraum vor Weihnachten und Ostern. Die Teilnahme bleibt freiwillig: Eine externe Stelle soll die Einhaltung überwachen, bei wiederholten Verstössen kann der Bund eine Firma ausschliessen und den Ausschluss publik machen. Unterzeichnet werden soll die Vereinbarung bis Ende Jahr.
Die Einschränkungen fallen in eine Phase sinkender Zahlen: Laut dem Monitoring der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz ist der Anteil übergewichtiger Kinder in Bern, Zürich und Basel in zwanzig Jahren von 20 auf 15,5 Prozent gesunken. (pd/nil)
Konkret gilt die Einschränkung an Primarschulen und für Plakate im Umkreis von 50 Metern um Schulhäuser, für Spots vor Kindersendungen wie dem «Guetnachtgschichtli» sowie für Websites, soziale Netzwerke und Spielplattformen, deren Zielpublikum zu mindestens 30 Prozent aus unter 13-Jährigen besteht. Coop, Migros, Aldi, Lidl, Nestlé, Coca-Cola, Emmi, Rivella und Zweifel-Chips wollen unterzeichnen, Chocosuisse und Danone lehnen ab.
Das BLV hatte ursprünglich einen Radius von 100 Metern um Primar- und Sekundarschulen sowie ein Verbot von Kinowerbung vor Kinderfilmen und von Produktmustern verlangt, zog diese Punkte aber zurück; die Detailhändler wiederum scheiterten mit der Forderung nach mehr Spielraum vor Weihnachten und Ostern. Die Teilnahme bleibt freiwillig: Eine externe Stelle soll die Einhaltung überwachen, bei wiederholten Verstössen kann der Bund eine Firma ausschliessen und den Ausschluss publik machen. Unterzeichnet werden soll die Vereinbarung bis Ende Jahr.
Die Einschränkungen fallen in eine Phase sinkender Zahlen: Laut dem Monitoring der Stiftung Gesundheitsförderung Schweiz ist der Anteil übergewichtiger Kinder in Bern, Zürich und Basel in zwanzig Jahren von 20 auf 15,5 Prozent gesunken. (pd/nil)
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