29.11.2002

Ruf Lanz

Kino-Spots für das neue Calanda VIVA

"Bitte nie unbeaufsichtig herumstehen lassen".

In letzter Zeit braute sich etwas zusammen über dem Bündnerland: Calanda, das heute zu Heineken Switzerland gehört, lanciert diesen Winter ein neues Bier namens Calanda VIVA. Bei der Neuheit handelt es sich um ein leicht gehopftes Draft-Bier. Lanciert wird das neue Calanda VIVA diesen Winter in der Heimat von Calanda, dem Bündnerland. Es wird in den angesagten Ski- und Snowboardbars, Clubs und Restaurants angeboten. Zielgruppe sind einerseits die jungen Bündnerinnen und Bündner selber, anderseits alle jungen, trendbewussten Leute, die dort während den Winterferien oder übers Wochenende gerne auf die Piste gehen.

Calanda VIVA spielt auf allen Kommunikationsebenen die Vorteile seiner Herkunft aus. Schliesslich kommt das Bündnerland bei allen Beliebtheitsumfragen auf die vordersten Plätze. Genannt werden regelmässig sympathischster Dialekt, tolles Wintersportparadies, usw. Die Bündner Positionierung zeigt sich deshalb schon beim Namen: Der Zusatz VIVA ist rätoromanisch, heisst wörtlich Lebe, wird im Bündnerland beim Anstossen anstelle von Prost gesagt - und ist selbst für Unterländer leicht verständlich. Auch das moderne Flaschendesign hat Bündner Charme: Es wurde teilweise durchsichtig gestaltet, so dass sich durch das Bier die Form des Steinbocks ergibt.

Glasklar, dass sich die Bündner Positionierung auch bei der frechen Werbekampagne von Ruf Lanz zeigt. Die Idee: Das neue Calanda VIVA schmeckt so gut, dass man es keinen Augenblick unbeaufsichtigt herumstehen lassen sollte. Sonst wird1s einem sofort weggetrunken. Wer könnte dieses Fremdtrinken im Bündnerland überraschender dramatisieren als die heimischen Tiere?

Da sieht man auf doppelseitigen Panorama-Inseraten und Plakaten über mehrere Plakatstellen hinweg eine Reihe von sichtlich vergnügten Gämsen, die eine Polonaise durch die Bündner Bergwelt veranstalten. Und auch in den Kinospots benimmt sich die Bündner Tierwelt so, wie man es noch nie gesehen hat. Im ersten Spot äugt ein Steinbock sekundenlang treuherzig in die Kamera, wie man es von Dokumentarfilmen her kennt. Um dann plötzlich aus tiefer Brust einen zufriedenen Rülpser von sich zu geben. Im zweiten Spot hat ein Murmeltier seinen Winterschlaf wegen starken Harndrangs unterbrochen. Es guckt nach links und rechts, ehe es sich - endlich! - rund 10 Sekunden lang in hohem Bogen erleichtert.

Produziert wurden beide Spots von Peacock-Film Zürich. Natürlich wurden für den Dreh keine Bierversuche gemacht. Die Tiere wurden geschaffen von Animated Extras in London, die schon bei Gladiator für einzelne Tierszenen verantwortlich waren. Während die Print- und Plakat-Umsetzungen vorerst nur im Bündnerland zu sehen sein werden, werden die Unterländer, die am Wochenende zum Carven oder Boarden ins Bündnerland kommen, bereits in Zürich abgeholt. Denn die Spots laufen auch hier in den grössten Kinos.

Verantwortlich bei Heineken Switzerland: Sandra Chollet (Brand Manager), Adrian Huwyler (Senior Brand Manager), Stefan Planzer (Marketing Manager); bei Ruf Lanz, Zürich: Danielle Lanz, Markus Ruf (Creative Direction), Markus Ruf, Thomas Schöb, Ion Eglin (Text), Danielle Lanz, Katja Puccio (Art Direction), Lukas Schellenberg (Grafik), Katja Hübener, Matthias Städeli, Adrian Räz (Beratung); Agency Producerin: Lilo Killer; Fotografie "Angeheiterte Gämsen": Stefan Minder, Felix Schregenberger; Filmproduktion: Peacock Film AG, Regie: Rolando Colla, Produktionsleitung: Elena Pedrazzoli; Animatronics: Animated Extras, London, Kamera: Thomas Hardmeier, Effekte: Valentin Altorfer; Bildbearbeitung: Frame eleven, Christoph Menzi; Sound Design: Jingle Jungle, Dani Fäsch, Sprecher: Kaspar Weiss; Flaschendesign: FutureBrand.

Der Print-Auftritt

Die Spots:



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