04.02.2019

Feldervogel

Mit DJ BoBo gegen hohe Gesundheitskosten kämpfen

Die Botschaft der Luzerner Agentur und des Schweizer Musikers ist klar: Nicht wegen jedem «Bobo» den Doktor aufsuchen.

Die steigenden Gesundheitskosten belasten die öffentliche Hand. Ein gewichtiger Kostentreiber sind dabei die Ausgaben für Behandlungen beim Arzt und im Spital. Das Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern hat eine Kampagne lanciert, um auf die Problematik aufmerksam zu machen. Als kommunikative Leitidee hat die Luzerner Agentur Feldervogel den Appell entwickelt, nicht wegen jedem «Bobo» zum Arzt oder ins Spital zu gehen. 

Der in Luzern verwurzelte DJ BoBo unterstütze die Kampagne als bekannter Sympathieträger, schreibt die Agentur in einer Mitteilung. Sein Name sei Programm. «Die Idee hat uns sofort überzeugt», lässt sich das Management des erfolgreichen Schweizer Musikers zitieren. «Wir fanden die Mischung aus feinem Humor und Engagement für eine gute Sache sehr ansprechend.»

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Die grosse Herausforderung der Kampagne bestand darin, gesundheitliche Probleme nicht zu banalisieren. «Keinesfalls raten wir grundsätzlich davon ab, bei gesundheitlichen Problemen professionelle medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen», wird Guido Graf, der verantwortliche Gesundheitsdirektor, in der Mitteilung zitiert. Wer aber bei harmlosen Beschwerden nicht sofort zum Arzt oder ins Spital gehe, leiste einen Beitrag gegen die steigenden Gesundheitskosten.

Eigenverantwortung wirkt – auch gegen hohe Gesundheitskosten. Diese Botschaft wird seit Anfang Februar im gesamten Kanton Luzern verbreitet. Plakate, Inserate und eine Kampagnenwebsite sorgen für flächendeckende Information.

Verantwortlich beim Gesundheits- und Sozialdepartement des Kantons Luzern: Regierungsrat Guido Graf (Gesundheitsdirektor), David Dürr (Dienststellenleiter der Dienststelle Gesundheit und Sport), Dr. med. Roger Harstall (Kantonsarzt), verantwortlich bei Feldervogel: Angela Bürkle (Beratung und Projektleitung), Daniel Felder (Creative Direction), Dominik Studer (Konzeption und Text), Mike Häfliger (Art Direction), Menk Bürgi (Bildbearbeitung). (pd/as)



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