09.04.2019

KSP

Mit Totenkopf für das Waffengesetz

Die Agentur hat im Auftrag der SP Schweiz das Kampagnensujet für die Abstimmung am 19. Mai kreiert.

Im Auftrag der SP Schweiz hat KSP Krieg Schlupp Partner das Kampagnensujet für die Abstimmung am 19. Mai kreiert. Dabei war die Aufgabe nicht, die vernünftige Mitte der Schweiz für die überlegte Entscheidung zum europapolitisch wichtigen Waffengesetz zu gewinnen. Das soll die Aufgabe des Kampagnen-Komitees um Economiesuisse sein, wie es in einer Mitteilung der Agentur heisst.

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Das Sujet der SP Schweiz soll vor allem ihre eigenen Wähler sowie Stimmbürgerinnen links des bürgerlichen Spektrums mobilisieren. Und macht daher die generische, aber nachweisbare Aussage, dass mehr zur Verfügung stehende Waffen immer auch mehr Waffengewalt bewirken.

Der Totenschädel, der sich aus vielen Waffen zusammensetzt, sei daher die logische Dramatisierung dieser Tatsache, heisst es weiter. Mit der «unerwarteten farbigen Umsetzung» komme das Sujet aber durchaus mit einem Augenzwinkern daher.

Das Sujet wird in allen Kanälen eingesetzt, unter anderem in einem Plakataushang in den grösseren Schweizer Städten.

Verantwortlich bei SP Schweiz: Rebekka Wyler (Co-Generalsekretärin), Philipp Ryf (Kampagnenleitung); verantwortlich bei KSP: Uwe Schlupp (Creative Direction), Florence Schaffter, Jelena Germann (Art Direction und Grafik), Jürg Waeber (Text), Tiffany Gaggia (Beratung). (pd/cbe)

 



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Kommentare

  • Agnès Laube, 10.04.2019 10:03 Uhr
    Erfreulich: Endlich sieht man mal wieder ein richtig gut gemachtes Politplakat! Das Genre ist ansonsten ziemlich heruntergekommen, insbesondere Wahlplakate glänzen durch Uninspiriertheit.

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