Die Mutter der Zwillingsbuben aus dem Werbespot, in dem ein Baby einkaufen geht (persoenlich.com berichtete), erhebt nun schwere Vorwürfe gegen Denner und die Schweizer Produktionsfirma Stories. Darüber berichtet der Infosperber.
Die gesetzlich vorgeschriebene Höchstarbeitszeit sei bereits am ersten Tag deutlich überschritten worden, so die Mutter laut Artikel. Diese darf bei Kindern unter 13 Jahren nicht länger als drei Stunden pro Tag betragen. Ausserdem sei ihr während des Drehs der Zugang zu einem Kind verweigert worden.
Die Mutter soll nach dem Dreh der Produktionsfirma gemeldet haben, dass sie vom Vertrag zurücktreten wolle und ihre Einwilligung widerrufe. Trotzdem wurde der Spot einige Monate später gesendet. Ihre schriftliche Bitte an Denner soll unbeantwortet geblieben sein. Ein Anwalt soll der Mutter sogar mit Schadenersatzforderungen gedroht haben, falls sie damit an die Öffentlichkeit gehen sollte.
Laut Denner seien die Vorwürfe geprüft worden und hätten sich nicht bewahrheitet, wie es in dem Artikel weiter heisst. Zudem habe man mehrfach ein persönliches Gespräch mit der Frau gesucht. (mj)

