23.11.2001

Orange wechselt von EURO RSCG zu Lowe Lintas GGK

Auf rund 25 Millionen Franken schätzen Brancheninsider den Werbeetat von Orange in der Schweiz, einer der gewichtigsten Brocken überhaupt. Und was die Spatzen schon seit längerem von den Dächern pfeifen, ist jetzt Tatsache: Das Telekommunikationsunternehmen beendet auf dem Schweizer Markt die Zusammenarbeit mit EURO RSCG und wendet sich für die Werbeauftritte fortan Lowe Lintas GGK zu, und zwar ab sofort.
Orange wechselt von EURO RSCG zu Lowe Lintas GGK

Pikantes Detail: Lowe war früher für den Orange-Konkurrenten Sunrise im Einsatz. Simon Stauber, Werbeleiter Schweiz von Orange, bestätigt gegenüber "persönlich”: "Der Wechsel erfolgt fliessend und wird nach einer Übergangszeit von drei Monaten abgeschlossen sein.” Das Management von Orange habe den Entscheid nach einer langen Evaluationsphase gefällt. Wie einschneidend und bedeutend die Massnahme ist, beweist die Tatsache, dass man sich bei Orange entschlossen hat, die Beweggründe des Schritts nicht näher zu kommentieren. Stauber meint diplomatisch: "Über die Gründe wollen wir nichts sagen. Das ist eine geschäftliche Angelegenheit zwischen den beiden Agenturen, die wir in der Öffentlichkeit nicht kommentieren möchten.”

In der Branche ist bekannt, dass die Bande zwischen Orange und EURO RSCG sehr eng und emotional waren. Die Öffentlichkeit darf nun gespannt sein, wie der neue Auftritt von Orange aussehen wird. "Im Februar werden wir mit einer völlig anderen und neuen Kampagne erscheinen, die stark auf dem Markenwert beruht”, verspricht Stauber. Die Tochtergesellschaft von France Télécom gilt in der Mobiltelefonie hinter Swisscom und zusammen mit Sunrise als Nummer zwei der Branche und ist im Juni 1999 in den Schweizer Markt eingetreten.


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