Zukünftig soll es in Deutschland Werbung ohne Sex geben. Dies meldet das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» in seiner aktuellen Ausgabe. Der deutsche Justizminister Heiko Maas (SPD) hat einen entsprechenden Vorschlag gemacht, der schon bald in die Ressortabstimmung geschickt werden soll.
Mit dem Verbot von «geschlechterdiskriminierenden» setzt Maas einen Vorschlag der SPD-Parteispitze um, die als Reaktion auf die sexuellen Übergriffe in der Silvesternacht in Köln ein «modernes Geschlechterbild» in Deutschland etablieren wolle, so «Der Spiegel». Das Ministerium habe sich dabei von der Organisation «Pinkstinks» beraten lasse, die schon lange ein Verbot sexistischer Werbung verlangt. Momentan kann in Deutschland die Wettbewerbszentrale oder der deutsche Werberat gegen anstössige Werbung vorgehen. (ma).


