Die Aussenwerbungsgruppe APG setzt bei seiner Wachstumsstrategie auf den Schweizer Markt. "Ein weiterer Versuch, unser Geschäftsmodell ins Ausland zu exportieren, kommt auf jeden Fall nicht in Frage", sagte Konzernchef Markus Ehrle.
Im Auslandsgeschäft hatte APG vor einigen Jahren schwere Verluste erlitten. 2013 zog das Unternehmen mit Sitz in Genf die Reissleine und stieg aus dem Markt in Rumänien und Montenegro aus. Derzeit ist APG international nur noch in Serbien tätig.
Auf dem heimischen Markt hingegen hatte die Werberin, die beispielsweise Plakate aufhängt oder grosse Werbedisplays in Bahnhöfen betreibt, jeweils ansprechende Resultate erzielt. In der Schweiz profitiere die Aussenwerbung von der sinkenden Nachfrage von Zeitungen und Fernsehen, sagte Ehrle in einem Interview mit der Westschweizer Zeitung "Le Matin Dimanche".
Zudem zeigte sich der Unternehmenschef wegen der Wahlen im Herbst zuversichtlich für das zweite Halbjahr. Die APG hatte vergangene Woche ihre Zahlen für das erste Semester veröffentlicht. Die Werberin steigerte den Umsatz gegenüber der Vorjahresperiode um 2,4 Prozent auf 153,1 Millionen Franken. Der Betriebsgewinn erhöhte sich um 5,5 Prozent auf 33,9 Millionen Franken. (sda)


