01.02.2018

Abstrus

Werbeagentur lässt sich mit Schaf bezahlen

Statt Geld nehmen die Berner Kreativen für ihre Dienstleistungen auch Naturalien entgegen. Ein erster Kunde ging den Deal ein.
Abstrus: Werbeagentur lässt sich mit Schaf bezahlen
Freuen sich über den erfolgreichen Geschäftsabschluss (v.l.): Pascal Föhr, Christoph Appert und Martin Fussen. (Bild: zVg.)

Die im Dezember 2017 gegründete Berner Werbeagentur Abstrus preist auf ihrer Webseite an, Kunden würden ihre Dienstleistungen auch in Naturalien bezahlen können. Beispielsweise kostet das Starterpaket ein Schaf und drei Hühner, wie es in einer Mitteilung heisst.

Die beiden Firmeninhaber Martin Fussen und Pascal Föhr waren nicht überrascht, als einer ihrer ersten Kunden das Angebot prüfte. «Ihre Dienstleistung war einwandfrei, aber ich wollte auch testen, ob sie tatsächlich ein Schaf als Bezahlung akzeptieren würden. Zudem waren die Konditionen für den Ankauf des Schafes sehr günstig», wird Christoph Appert, CEO des liechtensteinischen Startups ForYouFirst, zitiert. Die beiden Inhaber der Agentur hielten Wort – und schon standen sie zu dritt mit dem Schaf auf einer Weide in Grafenried, Kanton Bern.

Übrigens: Die drei Hühner musste der Kunde nicht abliefern. «Wir haben einen kleinen Rabatt gewährt», so Fussen auf Anfrage. (pd/cbe)

 


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen
persönlich Exemplar
Neues Heft ist da
Die neue «persönlich»-Ausgabe ist da - jetzt Probe-Exemplar bestellen.
Neue Podcast-Folge: Jetzt reinhören