10.11.2023

Kantonspolizei Basel-Stadt

Werbekampagne sorgt für Kritik

Vor allem ein Sujet der Kampagne aus der Feder von Rod und Farner Basel sorgt für Gesprächsstoff.
Kantonspolizei Basel-Stadt: Werbekampagne sorgt für Kritik
Umstritten: Ein Sujet aus der Rekrutierungskampagne «Traumjob» der Kantonspolizei Basel-Stadt. (Bilder: zVg)

«Auch wir machen Teamausflüge. Meistens dahin, wo Theater ist.» Dieser Satz ist eines der Sujets aus der am 25. Oktober lancierten Rekrutierungskampagne «Traumjob» der Kantonspolizei Basel-Stadt. Und vor allem dieses Sujet, auf dem acht Polizeiangehörige in Vollmontur vor dem Theater Basel abgebildet sind, sorgt nun laut der Zeitung bz Basel für Kritik.

Laut Grossrat Nicola Goepfert verharmlose die Polizei mit der Kampagne ihre mächtige Rolle als Staatsgewalt. Heftige Einsätze als Teamausflug zu bezeichnet, findet Grossrätin Tonja Zürcher «unangemessen». Und die Gruppe des Grauen Blocks Basel bezeichnet die «menschenverachtende Kampagne» als «voll daneben». Innerhalb des Polizeikorps würden die Sujets gut ankommen, heisst es in bz Basel weiter.

Die Rekrutierungskampagne setzt laut einer Medienmitteilung neben klassischen Medien vor allem auf digitale Kanäle und Social Media, um das junge Zielpublikum anzusprechen. Die Kampagne wurde zusammen mit Rod Kommunikation unter der Leitung von Farner Basel entwickelt und umgesetzt. Laut Onlinemedium Bajour kostete sie 200'000 Franken. (cbe)


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KOMMENTARE

Mike Schwede
10.11.2023 18:44 Uhr
Wenn es nicht jedem gefällt, dann hat man etwas richtig gemacht, sonst geht man in der Durchschnittsmasse unter. Zudem gehören die kritischen Stimmen ja nicht zur Zielgruppe. Und Personen ohne Humor und Verstädniss für Augenzwinkern sollten evtl. auch nicht Polizist werden :-). Viel Erfolg bei der Kampagne.
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