86% der Schweizer Traditionsmarken sind immer noch in Schweizer Besitz. Das zeigt das Schweizer Markenplakat, welches anlässlich des "Tags der Marke" neu erschienen ist. Das Markenplakat zeigt die Schweizer Markenlandschaft. Eingebettet zwischen fiktiven Bergen, Seen und Städten werden öffentlichkeitsrelevante Schweizer Marken dargestellt und einem Flurnamen zugeordnet. So gibt es Orte wie das "Loch Nesstle", den "Uhrwald" oder den "Blätterwald". Ebenfalls gezeigt wird wem eine Marke gehört. Wieviel Schweiz steckt nun wirklich in heutigen Schweizer Marken?
Neuste Meldungen berichten von Übernahmen durch ausländische Firmen, wie beispielsweise Landys und Gyr, das neu japanisch wird oder, dass schon bald die Hälfte aller CEO-Posten der Top 100 Unternehmen in der Schweiz von Ausländern besetzt sind. Die schleichende Übernahme Schweizer Marken durch das Ausland scheint dauerpräsent. Umso mehr mag es erstaunen, dass sich 86% aller auf dem Markenplakat enthaltenen Marken nach wie vor in Schweizer Besitz sind. Gerade ein Blick auf die "Kohlegrube", wo sich alle Banken befinden, zeigt, dass trotz der viel diskutierten Bankenkrise bis auf eine Ausnahme alle Finanzinstitute in Schweizer Besitz sind.
In die 3. Auflage des Schweizer Markenplakats sind einige Neuerungen eingeflossen. Nebst frischem Layout wurden etliche weitere Marken aufgenommen, u.a. WWF, Vacheron Constantin, Clariden Leu, DJ BoBo und Shoppi Tivoli. Auf den Märklifriedhof zur Ruhe gebettet wurde directories, das Telefonbuch der Swisscom oder Rittergold, die stillgelegte Marke der Thurella AG. Mit neuen Logos glänzen die Universität Zürich, Mobility, Cablecom upc, Bern Tourismus, das Filmfesitval Locarno oder Halter.
Neben neuen Marken, überarbeitetem Layout und landschaftlichen Veränderungen auf dem Markenplakat wehte auch viel frischer Wind über die Markenlandschaft der Website markenplakat.ch. Zeitgleich mit dem aktualisierten Markenplakat wird das elektronische Markenlexikon lanciert. Es liefert erweiterte Informationen zu allen auf dem Markenplakat enthaltenen Marken. Dazu zählen beispielsweise wem die Marke gehört, wer die Marke bewirbt, die Markengeschichte und Werbe-Kampagnen. Über einen Direktlink ist zusätzlich der Zugriff auf die Social-Media-Accounts der Unternehmen möglich.

