18.06.2015

Fusionierung

Aus Inselspital und Spital Netz Bern wird "Insel-Gruppe"

Das Grossspital startet 2016 unter dem neuen Namen.

Die Fusion von Inselspital und Spital Netz Bern zum grössten Spital der Schweiz wird Tatsache: Berner Regierungsrat und Stiftungsaufsicht haben für den Zusammenschluss per Anfang 2016 grünes Licht gegeben. Nun ist auch klar, wie das Gebilde heissen wird: "Insel Gruppe".

Der bernische Gesundheits- und Fürsorgedirektor Philippe Perrenoud sagte laut einer Mitteilung der Insel-Gruppe am Donnerstag vor den Medien in Bern, das neue Grossspital werde Beispielcharakter für das gesamte schweizerische Gesundheitswesen haben.
 
Das neue Grossspital bringe nämlich ein "abgestuftes Versorgungskonzept": mit Grundversorgung in den ländlichen Gebieten, erweiterter Grundversorgung mit spezialisierten Behandlungen im Stadtspital und hochspezialisierten Behandlungen im Universitätsspital Insel.
 
"Egal, wo der Patient eintritt, er wird aufgrund seiner Krankheit oder seiner Verletzung am richtigen Ort abgeklärt und therapiert und muss nicht von Pontius zu Pilatus", sagte Holger Baumann, Vorsitzender der Geschäftsleitung, laut der Mitteilung.
 
GAV auch für Insel-Angestellte
 
Das neue Grossspital wird rund 10'500 Angestellte haben. Ein Teil von ihnen profitiert heute vom Spital-Gesamtarbeitsvertrag (GAV), den die Personalverbände mit mehreren öffentlichen Spitälern im Kanton Bern abgeschlossen haben. Die Angestellten des Inselspitals sind heute aber dem GAV nicht unterstellt.
 
2016 wird nun die ganze Insel-Gruppe einem GAV unterstellt, was laut der Mitteilung Verbesserungen für die heutigen Insel-Angestellten bringen wird. Dieser GAV sei weitgehend identisch mit dem bestehenden Spital-GAV, steht im Communiqué. (sda)

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