In diesem Jahr gibt es mit Ford erstmals eine neue Nummer eins. Der amerikanische Autobauer verdrängt damit Toyota, welcher bisher, seit der ersten Veröffentlichung der Best Global Green Brands 2011, durchgängig den Spitzenplatz inne hielt. In diesem Jahr dominiert neben der Automobilbranche auch der Elektronik- und Technologiesektor. So finden sich unter den Top zehn Ford, Toyota, Honda (Rang drei) und Nissan (Rang vier), aber auch Panasonic (Rang fünf), Nokia (Rang sechs), Sony (Rang sieben) und Dell (Rang zehn). Komplettiert wir die Liste der besten zehn von Danone auf Rang neun und adidas auf Rang 8. adidas ist damit nicht nur als einer der grossen Aufsteiger erstmals in den Top 10, sondern auch "grünste" Marke Deutschlands, heisst es in der Mitteilung.

Interbrand’s Best Global Green Brands Report untersucht und bewertet den Gap, der zwischen tatsächlicher nachhaltiger Unternehmensführung und der Verbraucherwahrnehmung dieser "grünen" Unternehmensaktivitäten, entsteht. Die Grundlage der Studie bildet die Best Global Brands Studie des jeweiligen Vorjahres. Die Best Global Brands Studie bestimmt die weltweit 100 wertvollsten Marken – Marken mit einer globalen Präsenz, die nachweislich Wert für ihre Inhaber generieren.
Interbrand untersucht, im Rahmen von Konsumentenbefragungen, wie die Nachhaltigkeitsbemühungen der Unternehmen von den Konsumenten eingeschätzt werden. Befragt wurden über 10’000 Konsumenten aus den zehn grössten Märkten weltweit – USA, Japan, China, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Italien, Brasilien, Spanien und Indien – in Hinblick darauf, inwieweit das Kriterium "Grün" ihre Konsum-/Kaufentscheidung beeinflusst und wie ihr Verständnis und ihre Wahrnehmung der grünen Aktivitäten der einzelnen Marken insgesamt ist.
Auf- und Absteiger 2014
Das schwedische Einrichtungshaus Ikea und der spanische Einzelhändler Zara sind die Top-Aufsteiger des diesjährigen Best Global Green Brands Rankings. Beide Marken stiegen um 14 Plätze und konnten sich so die Ränge 19 und 34 sichern.
Drei Marken bilden den Kreis der Neueinsteiger im diesjährigen Best Global Green Brands Ranking: Chevrolet (Rang 32), Disney (Rang 49), und Heineken (Rang 50).
Schwierigkeiten zeigten sich vor allem bei Marken im Finanzdienstleistungssektor. So konnten sich die Allianz und Citi nicht mehr im Ranking halten und die Axa verliert einen Platz und fällt auf Position 45. Einzig Santander verbesserte sich um zwei Positionen auf Rang 44.
Automobilmarken konzentrieren sich auf Effizienz und Design
Automobilmarken machen 20 Prozent der Top-50-Marken aus. Angeführt von Ford, Toyota Honda und Nissan und stellen sie so vier der fünf Top-Marken im diesjährigen Ranking. Dies erklärt sich durch das kontinuierlich wachsende Angebot an Elektrofahrzeugen, mit dem sich die Autohersteller diesen Markt weiter erschliessen. So wurden im Jahr 2013 mehr als 36 neue Hybrid- und Elektrofahrzeuge auf den Markt gebracht.
Elektronik-und Technologiesektor mit den grössten Gaps
Die grösste im Ranking vertretene Branche, der Elektronik-und Technologiesektor, macht fast 25 Prozent des Gesamtrankings aus. Manche Marken innerhalb dieses Sektors weisen, sowohl positiv als auch negativ, insgesamt die grössten Gap Scores auf. Dies zeigt, dass diese Marken entweder ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten verbessern oder mehr an der Wahrnehmung ihres Engagements arbeiten müssen. Panasonic beispielsweise, kommt auf einen Gap Score von +13,9. Dieser positive Wert zeigt, dass der Performance Score höher ist als der Perception Score. Sprich, die Marke nutzt bereits viele Möglichkeiten verantwortlichen Handels, muss jedoch noch einiges unternehmen, um diese Bemühungen auch an die Verbraucher zu kommunizieren. (pd)

