Die Fastfoodkette McDonald's feiert in diesen Tagen den 40. Geburtstag seines bekanntesten Hamburgers: des Big Macs. Der Inbegriff der Alltags- und Fastfoodkultur der USA ist auch heute noch beliebt. Er kam aber erst rund 20 Jahre nach dem ersten Hamburger der Brüder McDonald's auf den Markt. "Ich hätte niemals geglaubt, dass meine Erfindung eines Tages zum kulturellen Erbe Amerikas zählen würde", sagte der 89-jährige Jim Delligatti, zum 40-jährigen Geburtstag des Hamburgers. Delligatti nahm an der Eröffnung eines kombinierten Restaurants und Museums für Big Macs in North Huntingdon bei Pittsburg (Pennsylvania) teil.
Die Brüder McDonald's gründeten schon in den 40-er Jahren in Kalifornien das erste Fast-Food-Lokal ihrer Kette. Der Big Mac mit seinen zwei Hackfleischscheiben zwischen drei Brotscheiben, einschliesslich Gurken und Sesam, wurde jedoch erst 1967 von dem Filialleiter Delligatti in Uniontown in Pennsylvania auf den Markt gebracht. Ein Jahr später stand der Big Mac bei McDonald's landesweit auf dem Menu. Im neu eröffneten McDonald-Museum gibt es auch die "weltgrösste Big-Mac-Statue", die mehr als vier Meter hoch und 3,50 Meter breit ist. (pers/sda)
McDonald's verkauft inzwischen pro Jahr alleine in den USA 550 Millionen Big Macs. Da es den Big Mac insgesamt in rund hundert Ländern gibt, gilt er dem «Economist» als eine Messlatte für die Kaufkraft der anderen Landeswährungen im Vergleich zum Dollar.

