Die Leistungen der Bündner Tourismuswirtschaft sind im Vergleich mit den besten Destinationen im Alpenraum unterdurchschnittlich. Vor allem im Sommertourismus muss die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Diese Ergebnisse gehen aus einer Benchmark Studie hervor, die das BAK Basel Economics im Auftrag des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Tourimus erstellt hat. Die Resultate wurden am Montag in Klosters an der Generalversammlung der touristischen Marketingorganisation Graubünden Ferien (GRF) vorgestellt.
Die Leistungsausweise der acht analysierten Destinationen fielen unterschiedlich aus. Am besten schnitten Scuol und St. Moritz-Pontresina ab. Im Mittelfeld liegen Samnaun, Arosa, Lenzerheide, Davos-Klosters und Flims-Laax. Die ungünstigste Performance wurde Disentis-Sedrun zugeschrieben. Schwächen traten vor allem in den Differenzierungsstrategien zutage. In Davos-Klosters wurde nicht ausgeschöpftes Marktpotenzial sowohl im Sommer wie auch im Winter festgestellt. Flims-Laax könnte sich vorab im Sommer noch steigern.

