22.03.2006

Pepsi

Coca-Cola macht unzulässigen Vergleich in Werbung

Powerade soll besser sein als Gatorade.

Pepsi Cola und Coca-Cola streiten sich darum, wessen Sportgetränk besser ist: Gatorade (Pepsi) oder Powerade (Coca-Cola). Pepsi wirft Coca-Cola vor, dass die Werbung für das kalorienreduzierte Powerade vermittle, Powerade sei besser als das nicht kalorienreduzierte Gatorade, ohne dabei den Unterschied zu erklären.

Die Fernseh- und Printkampagne von Wieden & Kennedy behauptet, dass Powerade Option, welches 10 Kalorien pro 240 Gramm enthält, besser sei als Gatorade, das 50 Kalorien pro Portion enthält. Gemäss der Klage enthalte jede Coca-Cola-Werbung "wörtlich falsche Angaben" bezüglich der Überlegenheit. Die Werbung sage aus, dass die Marke eine Leistungssteigerung erbringe, weil sie weniger Kalorien enthalte.

Die Klage hält weiter fest: "Coca-Cola sagt den Konsumenten, sie seien buchstäblich schneller, weil Powerade Option weniger Kalorien enthalte". Die Gatorade-Seite argumentiert, dass das Gegenteil stimme, weil die zusätzlichen Kalorien, die in Gatorade enthalten sind, zusätzliche Energie liefern. Die "vernachlässigbaren Kalorien" in Powerade Option "können die Athleten nicht in einer ähnlichen Weise aufladen".

Gatorade kontrolliert laut Beverage Digest 79 Prozent des "take home"-Anteils im Sportgetränksegment. Der Streit ist letzten Herbst ausgebrochen, als die Gatorade-Seite ihre Argumente der National Advertising Division (NAD) vortrug. Die NAD schlug sich auf die Seite von Gatorade. Coca-Cola könne Powerade mit Gatorade vergleichen. Dem Konsumenten müsse jedoch klar gemacht werden, dass "er nicht die Vorteile des Energieersatzes erhält, wie bei Gatorade".


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