20.11.2007

Berner Oberland

CS empfiehlt gemeinsamen Werbeauftritt

Dachverband wurde 2001 aufgelöst.

Die Credit Suisse empfiehlt den Touristikern des Berner Oberlands, im In- und Ausland gemeinsam Werbung zu machen. Die Herausforderung bestehe darin zu zeigen, dass es im Oberland für alle Bevölkerungsgruppen Angebote gebe.

"Unter dem Strich würde das Berner Oberland von einem gemeinsamen Auftritt profitieren", sagte der Leiter Swiss Economy Resarch der Credit Suisse, Martin Neff, am Dienstag in Bern. Er machte diese Aussage bei der Vorstellung einer Vergleichsstudie von 32 bedeutenden Tourismusorten in den Schweizer Alpen.

Die Tourismusorte im Berner Oberland seien sehr heterogen, sagte Neff weiter. Interlaken beispielsweise sei kein typischer Ferienort, da schon recht urban geprägt. Und während etwa Gstaad ein umfassendes Angebot für eine breite Kundschaft anbiete, zeichne sich Sigriswil vor allem durchs Wanderwegnetz und Wellnessstätten aus.

Berner Oberland Tourismus, der Dachverband der Berner Oberländer Tourismusorte, war im September 2001 aufgelöst worden. Der Kanton Bern und eine Mehrheit der Touristiker des Berner Oberlands waren der Meinung, es sei besser, die Gäste unter Marken wie Alpenregion Brienz-Meiringen-Haslital oder Interlaken zu bewerben.

Der Kanton korrigierte diesen Entscheid fünf Jahre später. Er beschloss, die Marke "Berner Oberland" wieder vermehrt zu pflegen und das Oberland als Lebens- und Wirtschaftsraum besser zu positionieren. Erhebungen hatten gezeigt, dass der Name "Berner Oberland" sehr bekannt geblieben war. (sda)

--> Studie: Zermatt erfolgreichste Tourismusdestination


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