28.04.2008

FASPO

Deutsche zeigen Verständnis für Olympia-Sponsoren

Unternehmen sollen ihre Auffassung zu China kund tun.

Die Proteste im Zusammenhang mit den Olympischen Spielen 2008 in Peking richten sich nicht nur gegen den Staat China sondern auch gegen die Sponsoren des sportlichen Grossevents ("persoenlich.com" berichtete). Die Ergebnisse einer Umfrage im Auftrag des Sponsoringverbandes (FASPO) zeigen aber nun, dass den Sponsoren auch Verständnis entgegengebracht wird -- zumindest in Deutschland.

Generell haben zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) Verständnis dafür, dass Unternehmen wie zum Beispiel Volkswagen ihre wirtschaftlichen Interessen in China wahrnehmen. 44 Prozent sind der Ansicht, dass die wirtschaftlichen Aktivitäten europäischer Unternehmen den demokratischen Wandel in der chinesischen Gesellschaft begünstigen und zu mehr Wohlstand und damit auch zu mehr Rechten der Bevölkerung führen.

71 Prozent der Deutschen sind aber der Meinung, dass Olympiasponsoren die Chance ergreifen sollten, um ihre Auffassung zur Situation in China kund zu tun. Eine knappe Mehrheit (52 Prozent) vertritt die Ansicht, dass sich die Sponsoren von ihrem Engagement distanzieren sollten, falls die Entwicklung dramatisch eskaliert.


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