05.05.2017

SMI

Die Chancen des Schweizer Bildungssystems

Das Swiss Marketing Institute lud zum Bildungsevent. Rund 100 Marketingspezialisten kamen, um sich über die Karrieremöglichkeiten von Berufspraktikern zu informieren.
SMI: Die Chancen des Schweizer Bildungssystems
Alec von Graffenried (Stadtpräsident Bern), Nicole Spycher (SMI-Geschäftsleiterin) und Hansueli Loosli (VR-Präsident von Coop und Swisscom). (Bild: zVg.)

Zum Bildungsevent vom vergangenen Donnerstag hatte das Swiss Marketing Institute (SMI) seine aktuellen und ehemaligen Studenten, Dozenten, Partner und Freunde des Hauses eingeladen. Ziel war es, den Gästen die vielfältigen Möglichkeiten des Schweizer Bildungssystems aufzuzeigen und auf die guten Karrierechancen für Praktiker mit Berufsbildung hinzuweisen, wie das SMI mitteilt. Gleichzeitig bot die Veranstaltung den Teilnehmenden eine ideale Plattform, um das persönliche Netzwerk zu pflegen. Rund 100 Marketingspezialisten waren gekommen, auch um den Ausführungen der Referenten Hansueli Loosli, Verwaltungsratspräsident von Coop und Swisscom, und Alec von Graffenried, Stadtpräsident von Bern, zu lauschen.

Bildschirmfoto 2017-05-05 um 16.27.47

Der Stadtpräsident von Bern präsentierte seinen akademischen Werdegang bis hin zum Berufspolitiker. Dieser ist laut seinen Ausführungen keineswegs gradlinig verlaufen, bei Laufbahnentscheiden hat er dabei immer auf sein Bauchgefühl gehört. Er sagte weiter, dass man keine Angst vor Misserfolg haben dürfe. Aus Rückschlägen könne man mehr lernen, als aus Erfolgen.

Für Erfolg braucht es Leidenschaft

Hansueli Loosli, der sich vom KV-Lehrling des Vereins landwirtschaftlicher Genossenschaften (heute fenaco) über Stationen wie ABB, Mövenpick oder Waro zum Konzernleiter von Coop weiterentwickelt hat und sich derzeit als Verwaltungsratspräsident von Coop und Swisscom engagiert, erzählte unterhaltsam von seinem Werdegang. Er ist überzeugt, dass man im Berufsleben nur mit Engagement und Leidenschaft für den Job erfolgreich sein kann, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Zudem wies er darauf hin, dass zum dualen Bildungssystem der Schweiz Sorge getragen werden müsse. Aus vielen Gesprächen im Ausland wisse er, dass die Schweiz darum von vielen Ländern benieden werde.

SMI-Geschäftsleiterin Nicole Spycher war über den Anlass sehr erfreut. «Es ist toll, dass so viele engagierte Berufsleute unserer Einladung gefolgt sind. Als Weiterbildungsinstitut im Bereich Marketing, Verkauf und Kommunikation ist es uns ein Anliegen aufzuzeigen, welche vielfältigen Karrieremöglichkeiten das Schweizer Bildungssystem für Berufspraktiker bietet», wird sie in der Mitteilung zititert. (pd/lom)


Kommentar wird gesendet...

KOMMENTARE

Kommentarfunktion wurde geschlossen