12.07.2009

Schweiz Tourismus

Direktor ruft Bevölkerung zu Ferien in der Schweiz auf

Umsatzrückgang stärker als erwartet.

Der Direktor von Schweiz Tourismus, Jürg Schmid, rechnet sowohl für dieses als auch für nächstes Jahr mit einem Rückgang der Logiernächte. Der Umsatzrückgang sei stärker als erwartet ausgefallen, und eine Besserung sei nicht in Sicht, so der Tourismus-Chef gegenüber der "SonntagsZeitung". Inzwischen sei eine gewisse Krisenpanik und einen Trend zu flexiblen Preisen spürbar. "Für die Branche ist das verheerend, sagt Schmid weiter und fordert einen nachhaltigen Tourismus ohne "Dumping". In der Zeitung "Sonntag" räumte er aber zugleich ein, dass tiefe Preise auch Reisen auslösten und so zur Gesamtwertschöpfung beitrügen. Es gebe kein Land, das zurzeit nicht Preisnachlässe mache. Die Schweizer sollen aber seiner Meinung besser ihr Geld in der Schweiz investieren und nicht in die Ferien fliegen: "Bitte: Bleibt zu Hause in den Ferien", appelliert der Direktor. Denn jeder Schweizer Gast sichere Arbeitsplätze.


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