sdm (swissdirectmail), die private Verteilorganisation für Sendungen ohne Adresse, hat die Zustellqualität und die Werbewirkung von Streusendungen der sdm durch Publitest neutral messen lassen.
Hauptziel der Untersuchungen war es, objektiv und repräsentativ festzuhalten, wie viele Haushaltungen ohne Stopp-Werbekleber von einzelnen Verteilungen erreicht werden. Dazu wurde ein exklusives Panel im Umfang von netto 1'250 Privathaushaltungen in der Deutsch- und Westschweiz durch telefonisches Rekrutieren aufgebaut. Das Panel besteht aus einer repräsentativen Auswahl von Personen, die sich bereit erklärt haben, in unregelmässigen Abständen empfangene unadressierte Werbesendungen zu registrieren und Fragen zu erhaltenen Sendungen zu beantworten.
Die Ergebnisse aus den Messungen
Die von der Publitest im Jahr 2005 untersuchten, mehrheitlich überrregionalen oder nationalen, unadressierten Direktwerbeaktionen zeigt eine kumulierte Erreichbarkeitsquote von 95.3 Prozent bei einem Fehler von maximal ±1.2 Prozent.
Die Briefkastenwerbung erreicht gemäss Studie nicht nur eine Grosszahl der Konsumenten, sie wird auch von vielen bewusst wahrgenommen. So werden 77.4 Prozent der Sendungen auch näher angeschaut, womit dieses Medium Beachtungswerte erreicht, die mit Spitzenresultaten von Anzeigen in Zeitungen und Zeitschriften vergleichbar sind. Häufig sprechen die Botschaften der Direktwerbung die Verbraucher auch an, können sie doch im Schnitt bei 52.1 Prozent der Befragten Interesse wecken.
Direktwerbung ist also zumindest für Haushaltungen ohne Stopp-Kleber alles andere als Werbung für den Papierkorb, sondern gut wahrgenommene und durchaus nützliche Information, lautet das Fazit der Studie.

