12.01.2014

Opernhaus Zürich

Einnahmen von Sponsoren brechen weg

Sponsoringgelder von 9 auf 7 Millionen gesunken.

Wie die "SonntagsZeitung" berichtet, steckt das Opernhaus Zürich in der Krise: Insgesamt kamen 13'000 Besucher weniger als im Vorjahr, das ist ein Minus von 5 Prozent. Dort, wohin hauptsächlich die zahlende Klientel kommt, zur Hauptbühne, kamen sogar 7 Prozent weniger. Weil viele Tickets gratis oder vergünstigt abgegeben wurden, sanken die Einnahmen um 13 Prozent. Das summiert sich zu 4 Millionen Franken, hinzu kommen Sponsoringgelder von nur 7 statt 9 Millionen, bei den Einnahmen der Gastronomie resultierte gar ein Minus von 75 Prozent.

Dass die Rechnung nicht aus dem Ruder lief, liegt daran, dass im künstlerischen Bereich 7 Millionen eingespart wurden. Und vor allem auch weil die Subventionen in den letzten Jahren massiv gestiegen sind. Bekam das Schauspielhaus 2010 noch 75 Millionen vom Kanton Zürich, so sind es heute inklusive Renovationszuschüssen für das Gebäude 81,3 Millionen. Dies zeigt der Geschäftsbericht des Opernhauses, der dem Sonntagsblatt vorliegt.

Warum dieser der Öffentlichkeit und damit dem Steuerzahler bisher vorbehalten wurde, sei ein Rätsel, schreibt die Zeitung weiter. Die gut 6600 Privataktionäre, die nur einen kleinen Teil zum Budget beitragen, haben ihn bereits erhalten. Er werde Ende Monat offiziell vorgestellt und erklärt, heisse es bei der Pressestelle. (SonntagsZeitung)


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